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Markranstädt Feuerwehr-Oldtimer aus Markranstädt reist nach Dänemark
Region Markranstädt Feuerwehr-Oldtimer aus Markranstädt reist nach Dänemark
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07:00 09.05.2017
Geehrt für großes Engagement: Michael Polz (l.) und Günter Rotte. Quelle: Foto: Jörg ter Vehn
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Markranstädt

Viel los ist derzeit bei der historischen Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr von Markranstädt. Grund genug für Bürgermeister Jens Spiske, den beiden dafür maßgeblichen Kameraden Jürgen Polz und Günter Rotte bei der jüngsten Stadtratssitzung Danke zu sagen. Als kleine Anerkennung gab es ein in Frankenheim handgemachtes MAF-Modell – allerdings in Zinnoberrot.

Aber bei der Feuerwehr muss es auch nicht immer Signalrot sein, das wissen die Geehrten. Schließlich ist das historische Prachtstück der Wehr, ein Büssing KS 25, in Grün, genauer im „Tannengrün“ der damaligen Polizei. 2014 begingen die Kameraden den 75. Jahrestag der Erstzulassung von 1939. Der Büssing stammt also aus einer Zeit, als die Brandschützer als so genannte „Feuerschutzpolizei“ dem Reich unterstanden. Der Wagen ging in Leipzig in den Dienst, kam nach dem Krieg 1950 nach Markranstädt, als es dort noch eine Berufswehr gab, und blieb. Zum Feuerwehrtag 2010 wurde der Oldtimer erstmals generalüberholt.

„Wir fahren damit am 23. Mai nach Sonderborg in Dänemark“, erzählte Polz. Die FFW Markranstädt nehme damit an der 22. Internationalen Feuerwehrsternfahrt teil. Alle zwei Jahre gebe es die, Markranstädt nehme seit 2011 teil. Die „betagte Dame“ werde allerdings huckepack auf einem Anhänger den weiten Weg hin und her absolvieren, erzählt Polz.

Herausgeputzt wird der Wagen schon für das Wochenende vorher. Denn da finden am Sonntag, dem 21. Mai, die Feiern zum 25. Geburtstag des Gewerbegebietes Frankenheim statt. Ein Höhepunkt werden die Oldtimer der Via Regia sein, die Station machen in Frankenheim. Der Feuerwehr-Büssing darf da nicht fehlen.

Und am Sonnabend davor, am 20. Mai, werde die Wehr mit dem fahrbaren Feuerwehrmuseum auf dem Promenadenfest am Kulkwitzer See vertreten sein, erzählt Rotte. Der vollbepackte W50 samt Auflieger ist sein Schatz. Masken, Spritzen, Uniformen – in dem Kuriosum gibt es wohl nichts aus der Feuerwehrgeschichte, was es nicht gibt.

Von Jörg ter Vehn

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