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Markranstädt Förderverein Schloss Altranstädt wird Gründungsmitglied in europäischem Netzwerk
Region Markranstädt Förderverein Schloss Altranstädt wird Gründungsmitglied in europäischem Netzwerk
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19:20 06.06.2010
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Markranstädt

Seit der dritten Tagung Ende Mai, der offiziellen Konstituierung, ist der Förderverein Schloss Altranstädt Mitglied.

Wolfgang Heinichen und Rainer Krumrey sind als Vertreter des Fördervereins für den 28. und 29. Mai aufs portugiesische Schloss Evora Monte gereist. Dort unterzeichnete Heinichen als Gründungsvorsitzender des Vereins wie Teilnehmer aus zehn Orten in sechs Staaten die Urkunde des europäischen Netzwerkes „Places of Peace“. Damit erhielt die bisherige freie Vereinigung einen organisatorisch und rechtlich vereinsähnlichen Rahmen. Dabei waren Vertreter aus Bulgarien, der Türkei, der Slowakei, Portugal, Spanien, den Niederlanden, Schottland und Bosnien-Herzegowina. Initiator des „Friedensprojektes“ ist Eduardo Basso, der gegenwärtig als Präsident des Netzwerkes fungiert.

Zwar gebe es eine lange Liste in der alle in Frage kommenden europäischen Orte aufgeführt sind. Aus Deutschland seien bislang nur Wermsdorf und Altranstädt vertreten, so Heinichen. Im Schloss des heutigen Markranstädter Ortsteils wurde 1706 für Sachsen und Polen der Große Nordische Krieg mit dem „Altranstädter Frieden“ beendet, in Wermsdorf 1763 mit dem „Frieden zu Hubertusburg“ der siebenjährige Krieg. Die Gemeinde im Landkreis Nordsachsen wird vom 17. bis 19. September dieses Jahres zur vierten Tagung einladen.

Nach der nun anerkannten und verpflichtenden Satzung gehe es nicht nur um das Wachhalten der jeweiligen Ortsgeschichte, sondern um die Definition und Wahrung einer Kultur des Friedens durch Projekte und Aktivitäten gelebter Völkerverständigung, meinte Heinichen. Als Beispiele nannte er den Erfahrungsaustausch auf Tagungen und Treffen, Friedensgespräche und Feste, gegenseitige Besuche und Reisen, Unterstützung des kulturellen Tourismus, aber auch Kontakte sowie gemeinsame Initiativen zur Erhaltung des Friedens – auch mit Orten in der Welt, wo Frieden noch nicht Realität geworden ist. „So hat auch der Förderverein eine wichtige und interessante Aufgabe übernommen, die hohe Ansprüche an ihn und seine Mitglieder stellt“, resümierte Heinichen. Auf der nächsten Vereinssitzung am 9. Juni um 19 Uhr – Treffen sind jeweils am zweiten Mittwoch des Monats – in Altran städt sollen weitere Schritte besprochen werden. Interessierte sind willkommen.

Kendra Reinhardt

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