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Markranstädt Fortsetzung für Messe Mum geplant
Region Markranstädt Fortsetzung für Messe Mum geplant
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15:38 13.10.2009
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Markranstädt

Schüler erhielten in Vorträgen und Seminaren Tipps für die Arbeitsplatzsuche und die Bewerbung. Die Ausstellung soll wiederholt werden.

Während am Freitag viele Mittelschüler und Gymnasiasten die Gelegenheit nutzten, erste Kontakte zu Firmen zu knüpfen, informierten sich am Sonnabend auch viele Erwachsene auf der Messe. „Die Mum soll zu einer Plattform für lokale und regionale Unternehmen werden, die ihre Produkte und Ideen präsentieren und sich untereinander austauschen“, erläuterte Claudia Lutz von der Stadtverwaltung. Bei diesem weiteren Instrument der Wirtschaftsförderung der Stadt stehe der persönliche Dialog im Vordergrund, sagte sie weiter.

So fanden Schüler zahlreiche Ansprechpartner, die über Berufe im Handwerk, Verkauf oder der Industrie bereitwillig Auskunft gaben. Ulrich Klausing machte den Jugendlichen in einem launigen Vortrag klar, dass sie auch jede Präsentation oder Beratung hinterfragen und sich selbst überlegen müssten, was sie wählen würden, „wenn es niemanden gäbe, den sie nicht enttäuschen dürften“. „Wir sollten die Schule nicht vernachlässigen“, nahm zum Beispiel die Achtklässlerin Julia Ciesluk vom Rundgang mit.

„Nein, die Wirtschaftskrise hat keine Auswirkungen auf die Messe“, sagte Markranstädts Bürgermeisterin Carina Radon. Vielmehr stehe der Aufbruch in das neue Wirtschaftssystem seit der Wende im Vordergrund, der Menschen vor eine Vielzahl neuer Herausforderungen stelle, sagte sie. „Gerade in Zeiten der Krise braucht man den gleichen Enthusiasmus wie damals“, meinte Radon. Auf die neuen Aufgaben ging Reiner Volz von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in seinem Vortrag „1989 – Friedliche Revolution und Aufbruch in ein neues Wirtschaftssystem“ ein. Praktische Tipps gab Friedel Scheede, der erläuterte, wie Motivation funktioniert, zum Wiedereinstieg in den Beruf ab 50 referierte Beate Fischer.

Organisiert wurde die Messe von der Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Förderverein „Pro Kinder und Jugendliche“. Letzterer hatte in den Vorjahren den Berufsinformationstag für die Schüler in der Parkstraße an einem Vormittag mit 25 Unternehmen und Bildungsträgern als Ausstellern organisiert. „Uns ist aber signalisiert worden, dass der Wunsch besteht, dies in einem größeren Rahmen durchzuführen“, begründete Radon das Messedebüt.

Kendra Reinhardt

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