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Frankenheimer Schranke fehlt wegen eines Unfalles

Frankenheimer Schranke fehlt wegen eines Unfalles

Nach dem schweren Unfall in der vorigen Woche, bei dem ein älteres Ehepaar nach Benutzen des "Schleichwegs" Priesteblicher Straße auf der Ortsverbindungsstraße Frankenheim-Markranstädt schwer verletzt worden war, verwahren sich die Frankenheimer dagegen, Schuld am Fehlen der Schranke in der Abkürzung zu sein.

Markranstädt. "Es ist zwar sicher richtig, dass die meisten Frankenheimer die Absperrung des schon immer existierenden Wirtschaftsweges Priesteblicher Straße und der für uns wichtigen Rettungszufahrt mit mehreren Sicherheitsschlössern, zu denen keiner der Rettungsdienste einen Schlüssel besitzt, nicht so gut findet", meldete sich Heinz-Otto Klas. "Aber kein Frankenheimer hat bei den tragischen Unfällen bei schlechten Sichtverhältnissen die unsinnige Schranke zerstört", stellt er klar.

Keine Frage, die Schranken seien zerstört worden - aber durch Verkehrsunfälle nach Ordnungswidrigkeiten, erläutert Ortsvorsteher Jens Schwertfeger. Die Anwohner sähen sich aber als Gesamteinwohnerschaft von Frankenheim mit der "Zerstörungsaussage" konfrontiert, meinte er. Dies umso mehr, da dies regelmäßig so dargestellt werde, "und mit der nicht ausgesprochenen Möglichkeit einer 'mutwilligen und gezielten Zerstörung' zum Ziele, die freie Fahrt zu erzwingen", so der Ortschef. Selbst gegenüber dem Bürgermeister habe er diese Frage schon klarstellen müssen. Es handele sich um bedauerliche Unfallfolgen. Wie berichtet, bemüht sich der Ortschaftsrat, die Situation zu klären, die Straße auszubauen und als Verbindung nur für Anlieger zu legalisieren. Die Stadt hat dazu jetzt eine Befragung der Frankenheimer angekündigt.

Für die schwierige Anbindung der kleinen Priesteblicher Straße an die große Ortsverbindung hat Klas einen Vorschlag: "Aus meiner Sicht gehört die Kreuzung in einen Kreisverkehr umgewandelt." Eine sinnvolle Verkehrsplanung hätte das von vornherein vorgesehen. Die neu gebaute Verbindungsstraße verführe durch ihre Linienführung alle Autofahrer zum Beschleunigen bis zum Grenzwert. "Nahezu alle passieren die fragliche Kreuzung mit stark überhöhter Geschwindigkeit", ist ihm aufgefallen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.05.2015
Jörg ter Vehn

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