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Markranstädt Frische Farbe, frische Luft und mehr Platz für Markranstädts Schüler
Region Markranstädt Frische Farbe, frische Luft und mehr Platz für Markranstädts Schüler
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00:01 18.08.2015
Frische Farbe zum Zehnjährigen der Grundschule Großlehna: Malermeister Bodo Schmidt aus Miltitz beim Anstreichen der Holzfassade. Quelle: André Kempner
Markranstädt

So derzeit auch in Markranstädt.

Die größten Umbauarbeiten finden aktuell an der Grundschule statt. Wie berichtet, wird am Schulhaus für rund 1,2 Millionen Euro ein schiffsbugähnlicher Anbau mit allerlei neuen Räumen errichtet. Derzeit läuft der hektische Endspurt. Ab Morgen werden die Möbel angeliefert, Freitag ab 16 Uhr ist nach zehnmonatiger Bauzeit Eröffnung des "Schulschiffs". Staatsministerin Petra Köpping habe zugesagt, so die Stadt gestern. Ob bis dahin alles fertig wird? "Die Nerven liegen blank, aber wir gehen davon aus, dass der Schulbetrieb pünktlich aufgenommen wird", hieß es im Rathaus.

Die einst zweizügig geplante Schule stößt seit langem an ihre Kapazitätsgrenze. "Waren anfangs noch 190 Kinder angemeldet, besuchen ab kommender Woche 325 Mädchen und Jungen die Grundschule", so die Stadt.

Ihr zehnjähriges Jubiläum feiert am 28. August die Grundschule Großlehna. Noch pünktlich zu ihrem Ehrentag erhält die Fassade der Einrichtung einen neuen Außenanstrich. Kosten laut Stadt: rund 11 000 Euro. Bereits abgeschlossen sei die Reparatur der umlaufenden Holzterrassen, die 7000 Euro kostete.

In der Oberschule standen in der Ferienzeit gleich mehrere Arbeiten an. So ist die Grundrenovierung des Chemiekabinetts (Kosten: rund 3000 Euro) vorgesehen gewesen, ebenso die Erneuerung der Notbeleuchtung (Kosten: zirka 3500 Euro). Die Graffiti-Schmierereien im Mitteltrakt sollten über die Ferientage ebenso beseitigt werden. Die teuerste Maßnahme der vergangenen Tage war jedoch die Trockenlegung des alten Kohlebunkers, der sich unterhalb des Fußweges in der Härtelstraße befindet und in der Vergangenheit oft voll Regenwasser lief. Da dieses Wasser dann durch die Außenmauer der Schule ins Kellergeschoss und in den Heizraum drückte, sei die Trockenlegung nötig geworden, so die Stadt. Kosten: rund 10 000 Euro.

Zwar wird das Gymnasium zusammen mit dem in Schkeuditz offiziell vom Landkreis Nordsachsen getragen, investieren darf Markranstädt aber dennoch. Im Juli sei ein Klimagerät in den Serverraum der Schule eingebaut worden, hieß es. Kosten: rund 11 000 Euro.

Auch in der kleinen, aber feinen Grundschule in Kulkwitz waren die Handwerker zugange. Hier sei der Sonnenschutz in der Turnhalle repariert worden, so die Stadt.

Sie lässt zudem im Schulkomplex Parkstraße in diesem Jahr noch sechs Brandschutztüren reparieren. Kosten: 11 000 Euro. Unachtsamer Umgang der Schüler damit, zum Teil auch rohe Gewalt, hätten zu Schäden geführt. Deshalb müssten wünschenswerte Renovierungsarbeiten an Unterrichtsräumen und Fluren leider weiterhin zurückgestellt werden, hieß es.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.08.2015
Jörg ter Vehn

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