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Markranstädt Fünf Stunden Dreh – drei Minuten Szene
Region Markranstädt Fünf Stunden Dreh – drei Minuten Szene
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16:23 07.04.2011
Auf Du und Du mit den Hauptdarstellern Marco Girnth (rechts) und Pablo Sprungala (3. von rechts) der Soko Leipzig. Die Feuerwehrleute Steffen Ullmann (von links), Ruben Enskat und Michael Polz im Gespräch mit den Schauspielern. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Markranstädt

Denn gestern wurden Szenen der ZDF-Serie „Soko Leipzig“ in der Feuerwehrwache am Promenadenring gedreht.

Eigentlich machten sie als Komparsen nichts anderes, als sie ohnehin tun: Schläuche einrollen, Warndreiecke aufstellen, Geräte säubern und den Gerätewagen bestücken. Doch mit mehreren Kameras im Rücken war bei einigen doch die Aufregung zu spüren. Langweilig wurde es René Gebhardt und Benjamin Gebheim da nicht. Immer wieder rollten sie Schläuche ab und wieder auf.

In der 213. Folge der Krimiserie treibt ein Feuerteufel sein Unwesen. Jens Krämer, alias Daniel Donow von der Markranstädter Stadtverwaltung, kommt dabei ums Leben. Weshalb die beiden Kommissare Jan Maybach, alias Marco Girnth, und Vince Becker (Pablo Sprungala) vor Ort ermitteln.

Aufnahmeleiter Dragan Micakovic war von den Laienschauspielern sichtlich beeindruckt. „Sie machen ihre Sache richtig gut, sind fit und motiviert“, lobte er. Die Feuerwehrleute hatten sich ja auch ausführlich auf den Dreh in ihren Räumen vorbereitet. Nicht schauspielerisch, sondern vielmehr handwerklich: „Wir haben am Mittwochabend noch die Halle gestrichen“, erzählt Michael Polz, Leiter der Wache und auch Komparse. „Muss ja alles ordentlich aussehen, wenn das ins Fernsehen kommt.“

Daniel Donow erfuhr erst eine Stunde vor Drehbeginn, dass er den Toten spielen wird. Allerdings beschränkten sich seine Aufnahmen auf Gruppen- und Familienfotos, die später in der Wohnung seiner Filmfrau zu sehen sein werden. „Auf das Tot-Sein musste ich mich nicht vorbereiten“, sagt der quicklebendige Donow.

Dass die Wache demnächst in den Fokus rückt, hat sie dem aufmerksamen Auge des Aufnahmeleiters zu verdanken. „Ich habe sie gesehen und gleich gedacht, das ist es“, sagt er. Die Kombination aus altem und neuem Gebäude sei perfekt für den Drehort. Selbst die Palme aus dem Stadtbad, die noch zum Überwintern hier steht, wurde für die Folge mit dem Arbeitstitel „Der Feuerteufel“ ins rechte Licht gerückt.

Für die Hauptdarsteller Marco Girnth und Pablo Sprungala ist die Arbeit als Schauspieler oft recht langwierig. Die dreiminütige Szene, die sich in Markranstädt abspielt, erforderte fünf Stunden Dreh – und zahlreiches Hin- und Herfahren des Soko-Fahrzeugs. „Wir müssen oft warten, wenn für die Sequenzen umgebaut werden muss“, sagt Girnth.

Der Sendetermin für die Folge wird noch bekannt gegeben.

Julia Tonne

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