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Markranstädt Funkmastbau in Markranstädt: Klage von Vodafone abgewiesen
Region Markranstädt Funkmastbau in Markranstädt: Klage von Vodafone abgewiesen
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20:37 12.07.2016
Der Antrag zur Errichtung eines Funkmastes am Ortseingang von Markranstädt wurde von einem Gericht abgewiesen. (Symbolfoto)  Quelle: André Kempner
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Markranstädt

 Die Klage vom Mobilfunkanbieter Vodafone, der gegen den Willen der Stadt einen 35 Meter hohen Funkmast am Ortseingang von Markranstädt errichten wollte, ist vom zuständigen Gericht abgewiesen worden. Das teilte die amtierende Bauamtsleiterin Beate Mack bei der jüngsten Stadtratssitzung mit.

Der Antrag des Mobilfunkanbieters auf den Funkmast im Bebauungsplangebiet Alte Zuckerfabrik an der Leipziger Straße sei bereits 2011 abgelehnt worden, hatte es im Frühjahr im Stadtrat schon geheißen. Hintergrund: Erst kurz vor dem Nein war der alte Schornstein der Fabrik abgetragen worden, da habe niemand wieder ein Bauwerk von solcher Dominanz am Ortseingang haben wollen, so die Argumentation damals.

Vodafone war nach dem Nein in Widerspruch gegangen, das Verwaltungsgericht verhandelte im Frühjahr. Das Bauamt hatte noch im März einen weiter hinten im Gebiet liegenden Standort für einen mit 34 Metern geringfügig kürzeren Mast vorgeschlagen, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, alles nur verhindern zu wollen.

Räte aller Fraktionen lehnten den Vorschlag aber ab. Seit 2011 habe sich nichts geändert, meinte im Frühjahr etwa Rosel Glöckner (SPD). Ob ein neuer Mast zehn Meter weiter vorne oder hinten stehe, sei egal. Er bleibe ein städtebauliches Problem, so die Meinung von Eddy Donat (FWM). Die Stadträte haben mit ihrer Meinung nun Recht bekommen.
 

Von -tv

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