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Markranstädt Fußgängertunnel am Markranstädter Bahnhof wird offziell übergeben
Region Markranstädt Fußgängertunnel am Markranstädter Bahnhof wird offziell übergeben
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17:42 15.12.2009
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Markranstädt

Denn die Wartezeit auf einen Aufzug dort verkürzt sich nur, wenn mehr Menschen Bahn fahren. „Wir freuen uns, dass die im Februar begonnene Baumaßnahme unfallfrei abgeschlossen worden ist“, sagte Reiner Tobian, Leiter bei der DB Projektbau. Bürgermeisterin Carina Radon (CDU) schloss sich in ihrer Rede dieser Zufriedenheit über den lange geplanten Übergang an, erinnerte aber auch an „die langen Jahre der Vorbereitung“, während der sich der frühere Bauamtsleiter Heiner König für das Projekt starkgemacht hatte. Ein Wunsch ist ihr geblieben. „Wir möchten künftig behindertengerecht auf den Bahnsteig kommen“, erklärte Radon. Dafür müssten allerdings mindestens tausend Personen täglich in Markranstädt ein- und aussteigen. Bislang tun dies allerdings noch weniger als 500. Wie Gabor von Wilnowski erläuterte, habe sich die Deutsche Bahn mit Behindertenverbänden darauf geeinigt, dass ab 1000 Ein- und Aussteigern pro Tag ein Aufzug installiert wird. Markranstädt ist von diesen Nutzerzahlen allerdings weit entfernt. „Laut Zählung von vor zwei Jahren sind es 365 täglich, prognostiziert werden 600“, erläuterte von Wilnowski. „Der Platz für einen Aufzug – gegenüber der Treppe, die zum Bahnsteig führt – zu einem späteren Zeitpunkt ist aber freigehalten“, betonte er. Daher appellierte die Bürgermeisterin in ihrer Ansprache vor rund 70 Zuschauern, stärker öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Die vereinbarte Schließung der Nordstraße, die viele Einwohner bedauern, „ist zu akzeptieren, der Weg über die Siemensstraße und den Kreisel ist auch okay“, sagte Radon. Wichtig sei ihr aber auch der Weg über die Brücke auf der ins benachbarte Kötzschau führenden Straße, betonte die Bürgermeisterin. Während viele noch die letzten Weihnachtsbesorgungen machen, erledigen die Arbeiter am Markranstädter Bahnhof dann die letzten Handgriffe. Heiligabend in der Zeit von 6 bis 8 Uhr muss noch das denkmalgeschützte Bahnsteigdach fertiggestellt werden. Damit die letzten Stützen aufgestellt werden können, erläuterte von Wilnowski, würden die Oberleitungen in der Zeit abgestellt und der Zugverkehr ruhen.

Kendra Reinhardt

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