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Markranstädt Glückliche Gesichter in Markranstädt
Region Markranstädt Glückliche Gesichter in Markranstädt
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13:57 19.05.2015
Benjamin Weis (l.) und Florian Heinisch (r.) begeistern musikalisch. Quelle: André Kempner

In der gut gefüllten Laurentiuskirche spielte Benjamin Weis die Solo-Suite für Violoncello von Johann Sebastian Bach und - am Klavier begleitet von Florian Heinisch - Sonaten von Franz Schubert und Johannes Brahms.

"Die Beiden haben von der ersten Minute an perfekt harmoniert. Sie waren sehr ausgewogen - nicht zu laut, nicht zu leise", schwärmte der Veranstalter, Kantor Frank Lehmann. Weis, gebürtig aus Heiligenstadt im Eichsfeld, habe mit seinem sehr individuellen, sehr innigen Spiel überzeugt. "Alle waren hochkonzentriert. Aus dem Publikum kam kein Husten oder Räuspern, dafür viel Applaus und die Bitte um Zugabe", zeigte sich Lehmann beeindruckt.

Weis und Heinisch, beide 23 Jahre alt und Studenten der Leipziger Hochschule für Musik und Theater, hatten vor Monaten angefragt, ob sie im Rahmen des Markranstädter Musiksommers auftreten könnten. "Ich bin immer neugierig. Außerdem ist es ja auch die Aufgabe einer solchen Reihe, den Nachwuchs zu fördern, hier können sie sich ausprobieren und Sympathiepunkte sammeln. Das ist wichtig für junge Musiker", so Lehmann. Zumal es für den Eisenacher Heinisch das letzte Konzert zum Abschluss seines Studiums gewesen sei.

"Heute sind alle mit glücklichen Gesichtern aus St. Laurentius gegangen. Wenn ich beim Verabschieden höre, wie wunderbar die Veranstaltung war, dann hat es sich wieder gelohnt", meinte Lehmann. Die Erwartungshaltung des Publikums sei mit den Jahren ohnehin gestiegen: "Wir müssen schon etwas Besonderes bieten, sonst kommen die Leute nicht", weiß der Veranstalter. Immerhin 2500 Gäste zählt der Musiksommer jährlich zwischen April und Oktober.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.07.2014
Ulrike Witt

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