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Markranstädt Göhrenz: Für neue Ortsdurchfahrt werden Bordsteine gesetzt
Region Markranstädt Göhrenz: Für neue Ortsdurchfahrt werden Bordsteine gesetzt
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10:58 06.07.2016
Es geht voran: In der Ortsdurchfahrt von Göhrenz werden die ersten Bordsteine gesetzt. Die Kreisstraße wird auf rund sechs Meter verbreitert und erhält Fußwege. Quelle: André Kempner
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Markranstädt

In Göhrenz können viele Anwohner der Ortsdurchfahrt bald aufatmen. Seit dieser Woche Dienstag werden die Bordsteine für die neue Fahrbahn gesetzt. Das Ende des Drecks vor der Haustür ist damit absehbar.

Selten war ein Bauvorhaben von so vielen Anwohnern und dem Ortschaftsrat so herbeigesehnt worden wie der Ausbau der Ortsdurchfahrt von Göhrenz. Aber ist die Straße vor der Haustür erst aufgerissne und haben sich Sand und Staub erst überall so richtig verteilt, sind auch alle froh, wenn es wieder beendet ist. So auch in Göhrenz.

„Geplant ist, Mitte August die Schwarzdecke im mittleren Bauabschnitt wieder aufzutragen“, kündigte gestern Michael Gey vom Straßenhochbauamt des Landkreises das Ende der offenen Straße an. Alles in allem hänge der Zeitplan bei dem aktuellen, 420 Meter langen Bauabschnitt zwar um etwa ein bis zwei Wochen, aber dafür sei in anderen Bereichen schon einiges vorgearbeitet worden, so dass der Bau insgesamt gut im Zeitplan liege, sagte auch Thomas Mehner von der Bauüberwachung.

Der aktuelle Abschnitt sei auch der anspruchsvollste, so Gey. Durch die vielen Grundstückszufahrten und vor allem die zahlreichen Leitungen, die umverlegt oder neu gelegt wurden wie etwa das Leerrohr der Gemeinde für ein künftiges Breitbandkabel (die LVZ berichtete), habe viel berücksichtigt werden müssen. Am Dienstag waren Handwerker auch noch damit beschäftigt, eine weiteres kleines Bauwerk über den Zschampert zu errichten. Bislang habe dem ein Kabel dort im Weg gelegen, erläuterte Gey. Insgesamt acht kleine Übergänge über den Bach seien errichtet worden, so Alexander Krusch, Bauleiter der zuständigen Firma Reif.

Überhaupt der Zschampert: Ihn aus seiner Betonrinne herauszuholen und künftig naturnah durch den Ort fließen zu lassen, war eines der Ziele der Planung. Die Bauarbeiter modellierten dem Bach ein neues Bett, verlegten ihn wo immer möglich ein paar Meter von der Straße weg. Der Bach werde die Entwässerung der Straße übernehmen, stellte Gey klar.

Bis auf eine Engstelle werde die Straße künftig eine Breite von sechs Metern haben, so Mehner. Damit soll laut Planung im Ort auch Gegenverkehr für den Bus künftig problemlos ablaufen können – ein anderer Grund für den Beschluss zur Verbreiterung der Straße. Die Ortsdurchfahrt sei vorher meist nur vier Meter breit gewesen, so die amtierende Markranstädter Bauamtsleiterin Beate Mack. An einer Stelle gebe es sogar beidseitig einen Fußweg, sonst liege der meist an einer Seite und sei zwischen 2,50 und drei Metern breit.

Noch in diesem Jahr soll auch das Teilstück vor den Bergmannshäuschen hin zur B186 aufgerissen, erneuert und wieder geschlossen werden. Im nächsten Jahr folge der Abschnitt von der alten Bahnlinie/Radweg nach Albersdorf. Der Kreis rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

Von Jörg ter Vehn

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