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Markranstädt Grüner Ring arbeitet an Wanderwegkonzept für Region
Region Markranstädt Grüner Ring arbeitet an Wanderwegkonzept für Region
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11:06 20.05.2015
Grüner Ring Leipzig: Gabriela Lantzsch, Angela Zabojnik, Heike König und Uta Richter (von links) im Gespräch. Quelle: André Kempner

Betroffen davon sind zwölf Kommunen und die Kreise rund um Leipzig - samt der Messestadt selbst.

Auf mehreren Ebenen wird dabei gearbeitet. Da gibt es zum Beispiel die so genannten Umlageprojekte. Das Gewässermonitoring der empfindlichen Tagebauseen rund um Leipzig, bei dem die Veränderung ihrer Beschaffenheit durch den zunehmenden Tourismus überwacht wird, gehört dazu. Ebenso die Beschilderung an den Radwegen und Fließgewässern.

Außerdem könne jede Mitgliedskommune pro Jahr eine Maßnahme in ihrem Bereich vorschlagen, erzählte Angela Zabojnik von der Stadt Leipzig. Die Messestadt wolle zum Beispiel in diesem Jahr eine kleine Steganlage nahe der Ritter-Pflugk-Straße in Knauthain planen lassen, wo derzeit viele Paddler auf dem Rundweg von der Connewitzer Schleuse über den Cospudener See ihre Boote für den Rückweg in die Weiße Elster umtragen - und bislang die Böschung irgendwie herunterrutschten, wie Zabojnik erläuterte.

Markranstädt wolle die Arbeiten an den Rastplätzen des Elster-Saale-Radwegs fortsetzen, sagte Bauamtsleiterin Uta Richter. Vielleicht könnten sie ein Dach als Wetterschutz erhalten. Von diesen kleineren Projekten habe der Grüne Ring in den letzten acht Jahren etwa 110 mit zusammen 340000 Euro gefördert, so Zabojnik. "Damit wurden Maßnahmen im Volumen von rund einer Million Euro umgesetzt", erläuterte sie.

Über die Umlage, aber von den Gemeinden kofinanziert werden solle ein kreisübergreifendes Reitwegekonzept, sagte Gesine Sommer von der Arbeitsgruppe Naherholung und Tourismus. Montag sei dazu die Auftaktkonferenz, bis Ende nächsten Jahres solle es vorliegen. Noch in diesem Jahr abgeschlossen werden wird hingegen das Wanderkonzept des Grünen Ringes. Die Analyse sei abgeschlossen, jetzt gehe es an die Absprachen mit den Kommunen, wer was wann umsetzen könne, so Gabriela Lantzsch von der Arbeitsgruppe Landschaftspflege und Waldmehrung, die zugleich Chefin des Tourismusvereins Leipziger Neuseenland ist.

Auf einer höheren Ebene versucht der Grüne Ring, Fördergelder vom Freistaat für ein tourismuswirtschaftliches Gesamtkonzept der mitteldeutschen Gewässerlandschaft zu erhalten. Welche Infrastrukturmaßnahmen wo nötig seien, solle dabei ermittelt werden, so Zabojnik. Das sei wichtig, um Fördermittel beschaffen und Investoren lenken zu können. Ebenso müsse das Regionale Handlungskonzept fortgeschrieben werden, meinte Lantzsch. Wie in einem Masterplan würden dort die Einzelmaßnahmen aller Kommunen abgestimmt - für Fördermittelgeber sei dieser Nachweis wichtig.

Der Grüne Ring Leipzig verstehe sich als Motor für Regionale Großprojekte, so Lantzsch. Dabei funktioniere die Arbeit in dem freiwilligen Zusammenschluss wirklich gut, lobten alle Arbeitsgruppen-Sprecher.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.03.2013

Jörg ter Vehn

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