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Markranstädt Grundschulanbau liegt im Zeitplan
Region Markranstädt Grundschulanbau liegt im Zeitplan
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14:04 19.05.2015
Nachdem die Arbeiten am Grundschulanbau dank des milden Wetters bis Weihnachten gut vorankamen, liegt die Baustelle nun im Schnee. Quelle: André Kempner

Voraussichtlich in der zweiten Woche nach Jahresbeginn könnten die Wände des Obergeschosses gestellt werden. Damit liegen die Bauarbeiten komplett im Plan. Das bis Weihnachten recht milde Wetter hat daran sicherlich einen entscheidenden Anteil.

Wie die LVZ bereits berichtete, dient die Erweiterung der Grundschule in der Karlstraße dem Ausbau zur Dreizügigkeit. Die bisherige Zweizügigkeit sei wegen der gestiegenen Anmeldezahlen nicht mehr aufrecht zu erhalten, so die Stadt. Der zweigeschossige Anbau entsteht in Form eines Schiffsbugs. "Holzplanken und Steuerräder im Erdgeschoss und auf der Terrasse im Obergeschoss sollen die Idee für die Kinder erlebbar machen", sagt Spiske weiter.Zudem werde mit den zahlreichen Holzelementen ein schöner Bezug zu den Holzspielgeräten und zum benachbarten Baumhaus geschaffen. Und noch etwas haben sich die Architekten und Planer einfallen lassen. Die Fensterfassade im Süden ist von der Form her an eine Schiffsbrücke angelehnt, die Fassaden im Osten und Westen werden hingegen mit Eternitplatten, großflächigen Fenstern und Panelen in den Farben Rot und Gelb gestaltet. Auf insgesamt 200 Quadratmeter Fläche entsteht der Anbau, die Kosten liegen inklusive der Planungen laut Stadt bei rund 940 000 Euro. Davon entfallen allein rund 300 000 Euro auf den Rohbau, der bei dem bisher vorgelegten Tempo in den nächsten Wochen durchaus fertig werden dürfte - sofern das Wetter mitspielt. Die Kosten für den Grundschulanbau tragen anteilig die Stadt Markranstädt und der Freistaat Sachsen.

Schwierig ist die Baustelle vor allem deshalb, weil sowohl der Schul- als auch der Hortbetrieb in einer Woche wieder uneingeschränkt möglich sein müssen. Der Hort bekommt daher zeitweise einen Bereich des Alten Friedhofs zugewiesen. Im Januar soll nach Angaben der Stadtverwaltung ein Bauzaun aufgestellt werden, der es den Kindern erlaube, fernab des Baustellenlärms zu spielen. Der Zugang und die Durchquerung des Parks seien für die Bewohner dennoch möglich.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.12.2014
Julia Tonne

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