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Hausaufgaben für Jens Spiske

Hausaufgaben für Jens Spiske

Den ersten Neujahrsempfang von Markranstädts Bürgermeister Jens Spiske (Freie Wähler Markranstädt) ließen sich am Sonnabend weder Stadtratsmitglieder und Stadtverwaltung noch Vereine, Unternehmer und Einwohner entgehen.

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Neujahrsempfang in Markranstädt: Bürgermeister Jens Spiske, Simone Müller und Klaus Frank (von links) sprechen auch über künftige Aufgaben.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. Das Bürgerrathaus war voll wie lange nicht mehr.

Und Spiske machte gleich zu Beginn deutlich, was in diesem Jahr auf die Stadt zukommt. "Die politische Stimmung ist immer noch angespannt. Das Wir-Gefühl in unserer Stadt und den Ortschaften ausbaufähig", erklärte er. Daran müsse zukünftig gearbeitet werden. Eine andere Herausforderung werde in diesem Jahr der erste doppische Haushalt sein. "Wir können es aber schaffen, dem Stadtrat einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren - wenn auch knapp auf Kante." Wichtig sei, die Einnahmen zu erhöhen und Ausgaben zu senken, gleichzeitig aber das Niveau der städtischen Leistungen wie Stadtbad und Sportstätten zu halten und zu erhöhen.

Die ersten Schritte, die Einnahmesituation zu verbessern, seien bereits gemacht worden. "So siedeln sich noch im ersten Quartal dieses Jahres drei neue Gewerbebetriebe an, die insgesamt mehr als 70 Arbeitsplätze schaffen oder mitbringen werden."

Hausaufgaben bekam Spiske beim Neujahrsempfang auch gleich auf. So erläuterte Markranstädts Grundschulleiterin Simone Müller, vor welcher Herausforderung die Schule stehe. "Wir bekommen bald ein akutes Platzproblem. Ausgelegt ist das Gebäude für acht Klassen, mittlerweile sind wir schon zwölf Klassen", sagt sie. Sie begrüße es sehr, dass immer mehr Familien nach Markranstädt ziehen, doch gerade bei den Kindereinrichtungen werde die Platznot schnell deutlich. Zwar solle die Schule einen Anbau bekommen, doch der Zeitrahmen sei noch vollkommen unklar. Wie bisher könne es nicht mehr lange weitergehen, denn derzeit würden für den Unterricht zusätzlich die Horträume genutzt.

Als Unternehmer erhofft sich Klaus Frank mit seinem Fahrzeugbau auch künftig eine gute Zusammenarbeit von Stadt und Wirtschaft. Für den Branchentreff im Mai auf dem Gelände des Unternehmens in Frankenheim habe diese Zusammenarbeit schon bestens funktioniert. So konnte die Stadt bei der Organisation des Rahmenprogramms helfen und weitere Kontakte vermitteln. Doch auch Frank hat einen Wunsch, dessen Umsetzung er für dringend erachtet. "Die Anbindung vom Gewerbegebiet Frankenheim an die Autobahn ist noch nicht glücklich", sagt er.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.01.2014
Julia Tonne

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