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Markranstädt Hauseinsturz bringt Rentner-Paar in Schkölen in Not
Region Markranstädt Hauseinsturz bringt Rentner-Paar in Schkölen in Not
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17:26 19.05.2015
Wandeinsturz: Das wohl älteste Haus von Schkölen droht endgültig einzufallen. Quelle: Jörg ter Vehn

Im Herbst hatten sie sogar schon mit dem Abtragen des wohl ältesten Gebäudes der Ortschaft begonnen. Vor Ostern rutschte bereits ein Teil ein, am Freitag nun kullerte ein weiterer riesiger Lehmklumpen gar bis auf die Straße - die Stadt Markranstädt handelte und ließ vorsorglich die Hunnenstraße sperren. Gestern trafen sich alle Beteiligten vom Bauordnungsamt des Kreises bis zu den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) und einem Abrissunternehmer vor Ort, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

"Ich weiß nicht, wie wir das schaffen sollen", seufzte Ingeborg Polmer. Womöglich müsse sie alles verkaufen, um den geforderten Abriss bezahlen zu können. Die Stadt und der Kreis gaben ihr zumindest bei den geforderten Papieren schon mal Unterstützung, machten sich gemeinsam mit ihr an die Anträge zum Beispiel an die Kommunalen Wasserwerke.

Informiert wurde auch die Schule - denn bis dahin hatte der Wandeinsturz für Ärger gesorgt: Weil die LVB keinen Bus in den Ort schicken konnten, hatten die Eltern in Eigeninitiative den Schulweg organisiert, sich aber heftig beschwert bei der Stadt. Die sagte in der Schule Bescheid, dass nach Weisung aus dem Bauordnungsamt die Straße nur noch halbseitig gesperrt bleibe, der Bus wieder fahren könne.

Die Anwohner hatten sich um die Sperrung ohnehin kaum geschert. Einer hatte Samstagnacht die Absperrung beiseite geschoben - um nicht die kilometerlange Umleitung fahren zu müssen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.04.2013

Jörg ter Vehn

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