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Markranstädt Heimatfest Frankenheim bringt die Stars vom Ballermann
Region Markranstädt Heimatfest Frankenheim bringt die Stars vom Ballermann
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00:30 10.09.2015
Ballermann-Stimmung in Frankenheim: Allerlei bekannte Gesichter und hit-gekrönte Häupter sorgten beim Heimatfest für gute Laune im Festzelt. Quelle: André Kempner
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Die "Franklins" hatten das Festzelt kurzerhand zum "Ballermann in Frankenheim" gemacht. Bei der Vorabpremiere am Freitagabend hielt es angesichts der gemimten Schlager-Prominenz einige nicht mehr am Boden, sie eroberten die Tische für sich. Grund genug, dass Heimatvereinschef Jens Schwertfeger, der eine hinreißende "Antonia aus Tirol" mit viel Bein gab, am Samstag beim Seniorennachmittag warnende Wort vor der Show fand: "Seien Sie bloß vorsichtig dabei", meinte er zu den betagteren Festzeltgästen besorgt.

Die sind in Frankenheim jedoch feierfreudig und rüstig. "Mit 30 Leuten sind wir mal angefangen, jetzt kommen über 80", so Ex-Ortschef Jörg Frommolt, der den Senioren Kaffee- und Kuchenmarken gab. Bürgermeister Jens Spiske versprach angesichts so viel guter Laune, im nächsten Jahr beim 20. Geburtstag des Heimatvereins mitspielen zu wollen. Schade nur, dass sein alter Ego, DJ Ötzi, schon vergeben scheint. Den gab Frommolt, mit geklebtem Haar. Spiske könnte da echten Bartwuchs ins Spiel bringen...

Neben dem Festzelt-Spaß gab es auch Spiel, Sport, Feuerwehr-Spiele und besinnliche Orte. Martin Triller zeigte etwa im Vereinshaus seine Chronik von Priesteblich. Es sei die erste über das frühere slawische Runddorf, meinte der geschichtskundige Triller. Er habe viele ältere Einwohner um Mithilfe gebeten, auch Bernd Hermann habe mitgearbeitet.

Nebenan hatte der Heimatverein zur Generalprobe einen Holzbackofen auffahren lassen. "Im nächsten Jahr soll hier ein fester Ofen von uns stehen, wir probieren schon mal aus, wie es geht", so Volker Schmeißer, einer der drei "Back-Azubis" des Vereins. Die Bäckerei Kleinert half, Zwiebelbrot, Kartoffelbrot, Kürbiskernbrot mit Schmalz - "das war alles schon sehr lecker", erzählte Schmeißer.

Im Ofen will der Heimatverein künftig Getreide verbacken, das nebenan in der Bockwindmühle geschrotet und gemahlen werden kann. Aber nicht nur für Brot sei der Ofen gut, so Schmeißer. "Auch Flammkuchen und Pizza gehen." -tv

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.09.2015
Jörg ter Vehn

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