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Markranstädt Helfer tragen jetzt sandfarbene Schutzkleidung
Region Markranstädt Helfer tragen jetzt sandfarbene Schutzkleidung
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15:31 19.05.2015
Sandfarben statt Blau: Michael Polz (links) und Andre Röder von der Freiwilligen Feuerwehr Markranstädt tragen die neue Schutzkleidung, die noch leichter ist, aber noch mehr Hitze aushalten kann. Quelle: André Kempner

Dieser Tage erhielten 38 Kameraden der Wehren die neue Schutzkleidung.

Der Schwerpunkt sei dabei auf die Ausstattung der Atemschutzgeräteträger gelegt worden, erzählte Stadtsprecherin Heike Helbig. Sie seien in der Regel die ersten, die sich am Einsatzort auch den Gefahren aussetzen müssten, erläuterte der Markranstädter Wehrleiter Michael Polz die Entscheidung. So hätten die Atemschutzgeräteträger aller acht Ortswehren der Stadt die Ausrüstung erhalten - neue Überjacken und Latzhosen.

Wer die ehrenamtlichen Helfer demnächst im Einsatz sieht, wird sich eventuell aber die Augen reiben, ob er nicht gerade bei Dreharbeiten ist. Denn die neue Schutzkleidung ist nicht mehr blau sondern sandfarben - wie in den Filmen aus Amerika. Die Farbe ergebe sich aus den verwendeten Fasern des Obermaterials, so Helbig.

"Die Schutzkleidung ist spürbar leichter geworden", freute sich Polz für die Kameraden. Und sie sei noch hitzebeständiger, halte bei einem Einsatz gottseidank eine kurzzeitige Beflammung bis zu 1000 Grad etwa durch eine Gasstichflamme aus, so Polz. "Das Material schrumpft beziehungsweise bricht nicht auf bei starken thermischen Belastungen", erklärte Helbig den Hintergrund.

26 500 Euro ließ die Stadt sich die neue Schutzkleidung kosten, der Kreis beteiligte sich.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.10.2013
Jörg ter Vehn

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