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Markranstädt "Hoffe, dass wir den Bau in diesem Jahr abschließen können"
Region Markranstädt "Hoffe, dass wir den Bau in diesem Jahr abschließen können"
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23:59 09.03.2015
Markranstädt

"Wir prüfen das uns vorgelegte Konzept des Vereins", hatte Spiske zunächst auf Anfrage eines Stadtrates geäußert. Wie berichtet, hatte der Club darin vorgeschlagen, kurzfristig einen Ausweichplatz auf dem Tennisareal für die jüngsten Kicker zu schaffen, mittelfristig das Hauptfeld auf ein freies Gelände oberhalb des Platzes zu verlegen, diesen dann langfristig und in Ruhe wiederherzustellen. Inzwischen äußerte sich jedoch der Kreis, stimmte nach Aussage der Stadt einem Wasserstand in den benachbarten Vernässungsflächen zu, mit dem auch der alte Platz wieder hergerichtet werden könne.

Spiske führte im Stadtrat dann aus, dass das ursprüngliche Sanierungskonzept wieder durchgeführt werden solle. Dazu werde es Mitte März ein Gespräch mit allen Betroffenen geben. Er wolle eine "nachhaltige Lösung, keine schnelle", sagte er. "Ich hoffe, dass wir den Bau in diesem Jahr abschließen können", so der Bürgermester. Das sei mit dem vorhandenen Geld auch machbar. Die Kulkwitzer Ortsvorsteherin Carmen Osang, die aus der LVZ von den wieder aktuellen Sanierungsplänen erfahrenen hatte, bat darum, künftig einbezogen zu werden.

Gegenüber der LVZ hatte Stadtsprecherin Anja Landmann vorige Woche erklärt, der kostenintensive Neubau eines großen SSV-Platzes sei für die Stadt keine Option, da der bestehende Platz ja nachhaltig saniert werden könne. Aus Sicht der Verwaltung bestehe auch keine Notwendigkeit, einen Übergangsplatz mit Mehrkosten zu bauen.

Derweil hat der SSV Kulkwitz selber Hand angelegt. Wie Jens Doberschütz vom Verein mitteilte, sei auf eigene Kosten auf dem Tennisplatz ein Übungsgelände für die Kleinsten entstanden. Der Verein habe einen Bagger organisiert, den Platz abgezogen, Tore aufgestellt - fertig. Die Kids würden schon drauf trainieren. Er sorgt sich, weil der alte Platz nur eine wenige Zentimeter starke Rasentragschicht bekommen soll. Die Stadt bestätigte, dass wenn überhaupt der Platz nur wenige Zentimeter angehoben werden soll. "Und beim nächsten Starkregen saufen wir wieder ab?", bezweifelt Doberschütz die Nachhaltigkeit.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.03.2015

Jörg ter Vehn

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