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Markranstädt Hoffnung für Fehrer-Immobilie
Region Markranstädt Hoffnung für Fehrer-Immobilie
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00:32 10.08.2015
Eine Spedition soll Interesse an einem Großteil der Fehrer-Hallen in Markranstädt haben. Quelle: André Kempner
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Markranstädt

"Aktuell laufen unter anderem konkrete Verhandlungen mit einer Spedition, die den überwiegenden Teil der 10 000 Quadratmeter Gebäudefläche und des 28 000 Quadratmeter Grundstücks wieder in Nutzung bringen will", so die internationale Maklerfirma. "Wir sind optimistisch, hier bis Mitte September einen neuen Mieter für knapp 6000 Quadratmeter benennen zu können. Für die verbleibende zwei Produktionshallen mit je zirka 2000 Quadratmeter sind wir ebenfalls noch offen für neue Nutzer", so BNP Paribas.

An dem Traditionsstandort waren schon zu DDR-Zeiten Schaumpolster hergestellt worden. Von 1992 bis Anfang 2014 nutzte Automobil-Zulieferer Fehrer den Standort, entwickelte das Areal zu einem modernen Produktionsstandort weiter. Beliefert wurde unter anderem das BMW-Werk Leipzig. Von der Werksschließung waren rund 170 Mitarbeiter betroffen.

Die Stadt hatte immer gehofft, wieder einen Fertigungsbetrieb mit vielen Arbeitsplätzen nach Markranstädt locken zu können. Die Makler vermeldeten auch anfangs Interesse beim Baugewerbe und der metallverarbeitenden Industrie. Später hieß es, ein Campingwagenhersteller wolle eventuell die Hallen nutzen.

Alle diese Hoffnungen zerschlugen sich - trotz des hochgelobten Standortes nahe der Großstadt Leipzig, nahe zweier Autobahnen, dem Flughafen Leipzig-Halle und den Logistikzentren im Norden Leipzigs.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.08.2015
Jörg ter Vehn

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