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Markranstädt Hoher Besuch im Deutschen Fotomuseum genau ein Jahr nach Eröffnung
Region Markranstädt Hoher Besuch im Deutschen Fotomuseum genau ein Jahr nach Eröffnung
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14:10 19.05.2015
Ministerin Sabine von Schorlemer, Kerstin Langner und Andreas J. Mueller (v.l.) vor historischen Kameras . Quelle: Jörg ter Vehn

"Ein bisschen wie die Moma in Klein", schmunzelte ihr Tross, als er die Rotunde im Agra-Park betrat. Kerstin Langner und Lebensgefährte Andreas J. Mueller begrüßten die Gäste zur Feier des Tages mit einem Gläschen Sekt, bevor die beiden der Ministerin ihr Museum zeigten.

Das wird in den nächsten Wochen noch deutlich an Schauwert gewinnen. Nächste Woche sollen die Bauarbeiten zur Erweiterung beginnen. Die Stadt Markkleeberg als Inhaber der Immobilie lässt im früheren Kinosaal eine Heizung einbauen, das Museum dort Maler und Elektriker werkeln. Daraus werde ein Raum für Sonderausstellungen, freute sich Mueller. Voraussichtlich ab der ersten Oktoberhälfte würden dort "Meisterwerke - große Fotografen des 20. Jahrhundertes" gezeigt. Fotos von rund 35 prominenten Künstlern würden ausgestellt, so Mueller.

Immer im Wechsel zu den kleinen Kabinettausstellungen könne so zu der Dauerausstellung noch Außergewöhnliches präsentiert werden.

Apropos Besonderes: Die kleine Sonderschau mit berühmten Fotografien von Marilyn Monroe werde bis zum 14. September verlängert, kündigte Mueller an. Zu sehen sein werden die Werke also auch am 6. September von 18 bis 22 Uhr zur ersten Museumsnacht im Haus. Als Höhepunkt des Abends werde eben diese Marilyn Monroe erwartet, versprach Mueller - als Double.

Der Blondine folgt eine Kabinettausstellung zum 25. Jubiläum der Friedlichen Revolution. Gezeigt würden Fotografien aus dem Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V., kündigte Mueller an.

Von Schorlemer zeigte sich beeindruckt von der Mischung aus Technik, Kunst und historischen Fotos. Die suche in Deutschland auch ihresgleichen, meinte Mueller und verwies auf das Fotomuseum im Münchner Stadtmuseum, das früher Vorbild für ihn gewesen sei, inzwischen aber nur noch Sonderschauen zeige, keine Dauerausstellung mehr unterhalte.

Mit rund 15 000 Besuchern in einem Jahr liege das Deutsche Fotomuseum gut wie erwartet. Mueller und Langner hoffen jedoch noch auf einen weiteren Anstieg der Besucherzahlen mit Eröffnung der großen Sonderschauen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.08.2014
Jörg ter Vehn

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