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Markranstädt Hundezuwachs, aber kaum noch Tanz
Region Markranstädt Hundezuwachs, aber kaum noch Tanz
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15:16 19.05.2015

Hier schlägt das Rathaus eine Überarbeitung der Satzung vor.

Bei der jüngsten Stadtratssitzung gab die amtierende Kämmerin Silke Kohles-Kleinschmidt einen Überblick über die Einnahmen aus Hunde-, Zweitwohnungs- und Vergnügungssteuer. So hatte das Rathaus zum Jahresende 2011 eine Bestandsaufnahme der Vierbeiner veranlasst, dafür rund 4800 Euro ausgegeben. Geld, das sich schon ab dem nächsten Jahr rechnet, so die Finanzfrau. Denn waren vorher 1142 Hunde angemeldet, fanden sich nach der Überprüfung plötzlich 1247 mit einer Steuermarke wieder - der Hundebestand in der Stadt war um 105 gestiegen. Die Stadt habe seitdem die Einnahmen von 47500 Euro auf 50 000 heraufgesetzt. Die Höhe der Hundesteuer sei jedoch seit 1996 unverändert, so Kohles-Kleinschmidt. In der Planung für 2014 könnte über eine moderate Erhöhung diskutiert werden, schlug sie vor. Bislang kostet der erste Hund 40, jeder weitere 60 Euro.

Rund 70 Bürger bezahlen in Markranstädt Steuer für eine Zweitwohnung. Auf die Einnahmen von etwa 4500 Euro solle die Stadt auch künftig nicht verzichten, riet die Kämmerin. Die Steuer mache kaum Arbeit, sei für die Kontrolle wichtig. Immerhin sei es dadurch schon gelungen, dass Bürger sich mit dem Erstwohnsitz anmelden.

Deutlich mehr eingenommen als geplant hat die Stadt in den Vorjahren bei der Vergnügungssteuer, die vor allem auf Münzspielautomaten erhoben wird. Statt 8000 Euro würden zum Beispiel in diesem Jahr schon 14 000 Euro anfallen, so die Verwaltung. Im Jahr davor waren es 13 000 Euro. Da die Zahl der kommerziellen Tanzveranstaltungen - Vereine tanzen gratis - gen Null geht, schlug die Kämmerin vor, diesen Passus aus der Satzung zu streichen. Die Räte positionierten sich zu allen Vorschlägen noch nicht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.11.2013
Jörg ter Vehn

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