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Markranstädt In die Leipziger Straße kommt endlich ein Drogeriemarkt
Region Markranstädt In die Leipziger Straße kommt endlich ein Drogeriemarkt
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14:13 19.05.2015

iemarkt entstehen. Die Stadträte beschlossen, das marode Mietshaus dort wie geplant abzureißen und zu verkaufen, ohne auf die Abriss-Förderung zu warten. Parkplätze will die Kette schräg gegenüber von der MBWV erwerben, auf einer Fläche neben der Eisdiele. "Der Freisitz bleibt dabei ausdrücklich ausgespart", versicherte Bürgermeister Jens Spiske (FWM). CDU und Linke baten, angesichts der prominenten Lage städtebauliche Forderungen in die Verhandlungen aufzunehmen, um einen simplen Pavillon zu verhindern. Spiske: "Ich freue mich, dass wir in absehbarer Zeit eine Versorgungslücke schließen können."

Der bisherige Fahrplan für ein wieder selbstständiges Gymnasium 2016/17 ist geplatzt. Spiske berichtete von einer Beratung aller Verantwortlichen vor gut zwei Wochen in der Landesdirektion. Schkeuditz, mit dem sich Markranstädt das Gymnasium teilt, habe dabei die Auflösung der Zweckvereinbarung abgelehnt. Zwar sehe die Sächsische Bildungsagentur die Schülerzahlen verstetigt, aber schon derzeit komme de facto je Schule in etwa eine Klasse aus Leipzig. Der Schkeuditzer Bürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) sehe große "Unsicherheitsfaktoren", so Spiske. Wie berichtet, hat Schkeuditz das Schulhaus mit Fördermillionen ausgebaut. Entweder müsse die Fördermittelbindung auf 10 statt bisher 20 Jahre verkürzt werden, oder Leipzig eine rechtsverbindliche Erklärung abgeben, die Schüler weiterhin zu schicken, zitierte Spiske Enkes Bedingungen. Beides wurde abgelehnt. "Ich werde jetzt einen Antrag auf Auflösung stellen wegen Unzumutbarkeit", so Spiske. Finanziell verliere die Stadt jedes Jahr eine sechsstellige Summe, weil der Kreis Nordsachsen Schulträger ist.

CDU und Linke kritisieren die Öffentlichkeitsarbeit des Rathauses scharf. Mit der neuen Stabsstelle sei keine Verbesserung einhergegangen. Die Kommunikation erwecke den Eindruck, als ob es eher um eine positive Darstellung des Bürgermeisters gehe und nicht um eine "transparente Kommunikation der anstehenden Projekte", so die CDU. Spiske widersprach. Diese Bewertung teile er nicht. Die Linke bewertete gestern die Öffentlichkeitsarbeit des Rathauses als "Selbstbeweihräucherung".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.05.2015
Jörg ter Vehn

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