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Markranstädt Insektizideinsatz gegen Goldafter
Region Markranstädt Insektizideinsatz gegen Goldafter
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10:27 28.05.2010
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. Die fehlt auch dem Anwohner und ehemaligen Gärtner Dieter Trotz, wenn er daran denkt, wie die mühsam angepflanzten Bäume den so gefräßigen wie zahlreichen Raupen ausgesetzt sind.

„Trotz des harten Winters sind die Bäume sehr stark befallen", konstatierte er nach einer Begutachtung. „Wenn nichts passiert, sind in wenigen Wochen alle Bäume kahl gefressen", hatte er noch kürzlich prognostiziert.

Trotz der Mittelkürzung durch den Freistaat hat das Straßenbauamt des Landkreises Leipzig nach Verständigung mit dem Straßenbauamt Leipzig als Straßenlastträger nun aber auf den Befall reagiert. „Wir haben in der Woche vor Pfingsten eine Spritzung vorgenommen", sagte Rolf Löcher, der Leiter des Straßen- und Hochbauamtes. Der Erfolg dieser Maßnahme hänge von der bisherigen Entwicklung der Population und von den Temperaturen ab, erläuterte er. In zwei bis drei Wochen würde entschieden, ob eine zweite Behandlung mit dem biologischen Insektizid erforderlich ist. „Im Moment ist das Schadensbild noch nicht feststellbar", meinte Löcher. Die Raupen hätten das Gift beim Fressen aufgenommen und sollten dadurch an der weiteren Nahrungsaufnahme gehindert werden, erklärte er. Zwar vertritt Löcher die Ansicht, dass die Bäume nach dem Fraß des Goldafters ein zweites Mal austreiben, wie er meinte. „Da sich aber andererseits Anwohner sorgen, dass sich der Schädling weiter ausbreitet, habe man sich zu der Bekämpfung entschlossen", sagte der Amtsleiter. Die Maßnahme koste zwischen 5000 und 6000 Euro, präzisierte er.

Kendra Reinhardt

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