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Markranstädt Jugendbegegnungszentrum Markranstädt putzt sich raus
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14:06 19.05.2015

In dem wird es ab Montag ganz gewollt gruselig.

"Malern, das Innere auf Vordermann bringen, das Außengelände pflegen" - der neue Hausmeister Kevin Tüchelmann erzählt gern von seiner Arbeit im JBZ am Bad. Auch für den Jugendclub in Großlehna sei er zuständig, sagt der junge Mann, der über einen Ein-Euro-Job beim Trägerverein Richtungswechsel angestellt ist.

Neulich abends, vor gut vierzehn Tagen, habe er als Hausmeister auch bei einer Privatparty im JBZ nach dem Rechten geschaut. "Solange ich da war, ist nichts geschehen", erzählt er. Was kurz darauf passierte, beschäftigte unlängst auch den Stadtrat. Denn da suchte eine Schlägertruppe die Party heim, von Verletzten war die Rede. Hintergrund sind offenbar rivalisierende Jugendgruppen. Von verschiedenen Fußballvereinen und deren Anhängern ist die Rede. Zufall sei der "Überfall" nicht gewesen, heißt es.

An den Sachbeschädigungen hat Tüchelmann noch heute zu knabbern. "Die eine oder andere Stelle müssen wir noch mal nachmalern", erzählt Vroni Werner, die gute Seele des Clubs. Und beim neuen Kühlschrank, wenige Tage vor jener Party in Betrieb gegangen, sei das Gemüsefach zerdeppert worden. Ansonsten hätten sie die Schäden dem Mieter der Räume jetzt in Rechnung gestellt. Der Club werde aber auch weiterhin privat anmietbar bleiben, erzählt Werner. Schließlich müssten junge Leute doch auch irgendwo mal kräftig feiern können. "Jetzt am Wochenende hatten wir erst wieder Gäste, da lief alles ganz wunderbar", freut sie sich.

Im Innern haben Tüchelmann und Werner in den vergangenen Wochen vieles bewegt, gereinigt, umgeräumt und verbessert. Der neue AG-Raum zog um, wurde komplett mit Belag versehen und gemalert. Der Bar- und Partyraum erhielt neue Farbe, der Billardtisch Rollen, um auch mal beiseite geschoben werden zu können. Schon frei geräumt und für die nächste Aktion vorbereitet ist ein Raum zum "Chillen", wie jetzt auf neudeutsch "abhängen" heißt.

Wer das Ergebnis sehen will, kann dies etwa ab Montag beim Ferienprogramm. Bis zum 31. Oktober heißt es "It's Gruseltime". In Markranstädt werden montags und mittwochs von 10 bis 16 Uhr Kürbisse geschnitzt, Masken gebaut, Pinjatas gebastelt und Halloweenspiele geplant. In Großlehna läuft das Angebot zusätzlich auch freitags.

Dort soll zum Abschuss am 31. Oktober auch Halloween gefeiert werden. Das Programm verspricht Spiel, Spaß, ein "Höllenfeuer", ein "dämonisches Snackbuffet" und einen "schauderhaften Hexentrank". Uahhh!

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.10.2014
Jörg ter Vehn

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