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Jugendliche dürfen ganz legal Graffiti sprayen

Jugendliche dürfen ganz legal Graffiti sprayen

Ran an die Dosen: Kinder und Jugendliche haben in den vergangenen Tagen die Fassade des Jugendclubs Großlehna mit Graffiti aufgepeppt. Nun ist das Kunstwerk fertig und lässt Besucher schon von weitem sehen, wohin es sie verschlagen hat.

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Sprühen, was die Dose hergibt: Pepsi (Vierter von rechts) zeigt den Jugendlichen und Betreuern Kniffe für Graffiti-Kunst.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. In großen Lettern steht jetzt "Jugendclub" dran.

Unter Anleitung von Profisprayer "Pepsi", der auch für den Verein Richtungswechsel arbeitet, konnten die Vier- bis 16-Jährigen ausprobieren, wie Farben auf die Wand gesprüht werden, welche verschiedenen Aufsätze es für die Dosen gibt, um große Flächen zu zeichnen oder dünne Striche zu ziehen, und wie Fehler ausgebessert werden. "Der Radiergummi ist immer die vorher genutzte Farbe", erklärte er.

Jüngster Künstler war in dieser Woche der vierjährige Tyron, Sohn von Susi, die in Großlehna den Jugendclub zusammen mit Juliane Klingler betreut. Er hatte sichtlich Spaß daran, mit seinen Werken Wände zu verzieren, auch wenn er "nur" den hinteren Abschnitt nutzen durfte. Der zwölfjährige Nick hingegen übte sich an einem eigenen Schriftzug an der Vorderfront. Mit Erfolg: Pepsi war von der Umsetzung überrascht. "Auf die Farbkombinationen, die die Jugendlichen nutzen, wäre ich nie gekommen", lobte er. Seine Schüler seien allerdings auch sehr zugänglich für Tipps und Kniffe gewesen.

Die Idee zu dem Projekt kam von den Jugendlichen selbst, die während der Wintermonate lediglich mit Papier und Pinsel arbeiten konnten, dazu aber nur wenig Lust hatten. Nun sind sie gerüstet, auch zukünftig zu sprayen. "Aber immer an legalen Wänden", machte Pepsi deutlich. In Markranstädt gebe es am Stadtbad eine Wand, die legal besprüht werden darf, allerdings nur nach Genehmigung durch den Richtungswechsel. "Dann ist auch sichergestellt, dass die Bilder eine Weile dranbleiben", begründete Pepsi.

Wer nicht warten möchte, kann sich im Werk 2 und in der Gießerstraße 16 in Plagwitz ausprobieren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.07.2014
Julia Tonne

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