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Markranstädt Jugendmanagerin: "Es ist noch genug Platz für weitere Projekte"
Region Markranstädt Jugendmanagerin: "Es ist noch genug Platz für weitere Projekte"
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14:53 19.05.2015
Jugendmanagerin Juliane Klingler am JBZ nahe dem Stadtbad. Quelle: André Kempner

Regelmäßig geöffnet bleibe das JBZ natürlich trotzdem, sagt die studierte Sozialarbeiterin. Montags, mittwochs und donnerstags gebe es am Nachmittag offene Angebote. "Und freitags bin ich auch meist bis 19 oder 20 Uhr hier", sagt die 33-Jährige. An diesen Tagen könne gekickert, Billard gespielt, ein Film geschaut, Volleyball oder Basketball gespielt, die Skateranlage genutzt oder einfach nur "gechillt" werden im JBZ.

Ausdrücklich umgestellt worden sei die Jugendarbeit vom Landkreis jedoch auf die Förderung von Projekten, erklärt sie. Sie sei als Jugendmanagerin seit April vorigen Jahres im neuen Sozialraum entlang der Landesgrenze von Markranstädt bis Elstertrebnitz unterwegs und koordiniere die Arbeit, sagt Klingler. Im Rahmen der aufsuchenden Jugendarbeit gehe sie an typischen Treffs auf Gruppen zu, wie etwa am Kulkwitzer See oder am Alten Friedhof, und erkläre den jungen Leuten das Angebot, biete konkrete Hilfen an oder einfach auch nur ein Gespräch.

Daneben bereite sie aber auch so genannte niederschwellige Angebote mit vor, wie etwa jetzt das Ferienprogramm im JBZ. "Unser Ziel bei den Ferienspielen ist es, dass jeden Tag etwas los ist", sagt sie.So gebe es Filmtage, Karaoke mit Fasching, einen Rodeltag, werde bei hoffentlich noch Minusgraden eine Eisbahn gebaut, ein Fußball-/Volleyballturnier veranstaltet. Einer der Höhepunkte sei auch der Hundetag zum Abschluss am 27. Februar, bei dem ein Hundetrainer wichtige Erziehungstipps gebe, Tiere vorhanden seien, jeder aber auch seinen Vierbeiner mitbringen könne.

Im Rahmen der Ferienspiele ist auch wieder ein Flohmarkt für Kinder und Jugendliche am 22. Februar im KuK geplant, für den noch Plätze zu vergeben seien, erklärt Koordinatorin "Vroni" Werner. Von 14 bis 18 Uhr könne an dem Tag gehandelt, getauscht oder auch nur geguckt werden. Wer mitmachen will, könne sich unter Tel. 034205 417228 melden.

Darüberhinaus werde im JBZ derzeit das Jahresprogramm mit seinen Eckdaten zur Walpurgisnacht, zu Halloween und zur Mitarbeit beim Kinderfest oder dem Weihnachtsmarkt abgesprochen. "Denn wir wollen in der Stadt auch als JBZ präsent bleiben", erzählt Klingler - trotz aller Änderungen.

Einige Projekte gebe es bereits unterm Dach. So laufe dienstags das Bandprojekt mit rund einem Dutzend jungen Musikern gut. "Bei noch mehr Interesse können wir es auch erweitern und einen weiteren Abend dafür anbieten", erzählt Klingler. Wie berichtet, stehen die Instrumente für die jungen Leute kostenlos bereit. Montags und freitags träfen sich zudem einige Mädchen beim Tanzprojekt, dann gebe es noch die Club-AG, die sich um das eigentliche JBZ bemühe und etwa bei Arbeiten im Haus helfe, sagt sie.

"Es ist noch genug Platz für weitere Projekte", sagt sie. Dafür würden noch Ideen gesucht und natürlich Mitstreiter. Denkbar sei zum Beispiel ein spezieller Trommel-Workshop, bringt Werner ins Spiel. Wer etwas vorhabe, könne sich unter Ruf 034205 417228 melden, oder direkt an Klingler unter der 01578 3376060 melden. Auch die Stadt hat angekündigt, eine Förderung der Aktivitäten wie über die Projektebox der Kinder- und Jugendstiftung fortführen zu wollen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.01.2014
Jörg ter Vehn

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