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Markranstädt Kanalbau in Markranstädt kommt gut voran und erntet Lob von Lärmschützern
Region Markranstädt Kanalbau in Markranstädt kommt gut voran und erntet Lob von Lärmschützern
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00:36 21.09.2015
Bis auf wenige Meter ist der neue Abwasserkanal in der Zwenkauer Straße in Markranstädt bereits verlegt, der Deckenschluss fehlt jedoch noch. Quelle: Kempner
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Markranstädt

Das gibt’s eher selten: Ein dickes Lob haben die Kommunalen Wasserwerke Leipzig(KWL) für den bisherigen Kanalbau in der Zwenkauer Straße in Markranstädt erhalten.

Das „Bienchen“ kommt von der Arbeitsgemeinschaft (AG) Verkehrslärm. Ganz unbürokratisch hätten die KWL geholfen, mit dem Kanalbau in der Straße auch die bislang verlärmten Hausanschlüsse so zu entkoppeln von der Straße, dass von dort künftig kein Verkehrslärm mehr zu erwarten sei, sagt AG Sprecher Burkhard Schmidt.

„Bislang haben die schlecht verlegten und vergossenen Leitungen jeden Stoß von der Straße übertragen“, erläutert er den Hintergrund. Dadurch sei jedes LKW-Rad, das über die Deckel und Einläufe in der Straße fuhr, auch im Innern der angeschlossenen Häuser zu hören und zu spüren gewesen.

Als die Planungen für die Straße begannen, habe er sich mit dem Umbau- und Entkoppelungsvorschlag auch an die Stadt und das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr gewandt, erinnert sich Schmidt. „Beide haben unsere Wünsche gehört – und wieder vergessen“, sagt er. Ein Anruf bei der KWL-Sprecherin Katja Gläß habe dann genügt, dass die Vorschläge direkt an die Projektleitung weitergegeben wurden. Schmidt findet das gut: „Und wenn etwas positiv läuft, dass sollte man auch mal Lob aussprechen“, bekräftigt er sein Dankschön.

Bei den KWL kam das Lob natürlich gut an. Derartige Anfragen würden natürlich geprüft, seien aber nicht immer technisch und wirtschaftlich umsetzbar, gibt Gläß zu bedenken. „Daher freut es uns sehr, dass wir in Markranstädt ein gute Lösung gefundne haben.“ Im konkreten Fall seien die Straßenkappen für Trinkwasserarmaturen wie Schieber und Hydranten durch eine neue Generation mit besserer Passform ersetzt worden, mit der „Klappergeräusche hoffentlich der Vergangenheit angehören“, so die KWL.

Insgesamt liege die Baustelle sehr gut im Zeitplan, „sogar etwas vorfristig“. Die Zwenkauer Straße sei von Krakauer Straße bis Teichweg fertiggestellt, für Anlieger wieder befahrbar. Die offizielle Verkehrfreigabe stehe aber noch aus.

Wegen der beengten Platzverhältnisse müsse im Kreuzungsbereich Zwenkauer/Lausener Straße auf 60 Metern und am Anfang der Südstraße auf einer Länge von 25 Metern jedoch vom Bauplan abgewichen werden. Dort werde nun grabenlos gebaut, lediglich Start- und Zielgruben entstünden, von denen aus im so genannten Berstlining-Verfahren die neuen Rohre dort eingebracht würden. Dabei wird in das alte Rohr ein Gestell eingebracht, an dem das neue hineingezogen wird. Dieses wird dann aufgeweitet, lässt das alte Material bersten und nimmt seinen Platz ein. Die Start-und Zielgruben würden nächste Woche gebaut, das Besten selbst sei dann für die beiden darauffolgenden Wochen geplant, so Gläß.

Von Jörg ter Vehn

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