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Markranstädt Kanuten sprinten wieder über den Kulkwitzer See
Region Markranstädt Kanuten sprinten wieder über den Kulkwitzer See
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07:00 18.08.2017
Ein Bild aus früheren Tagen. Aber ab diesem Wochenende soll der Kanurennsport wieder mit einer Regatta auf dem Kulkwitzer See stattfinden. Quelle: Klaus-Dieter Gloger
Markranstädt

Schweren Schaden hat eine Brandstiftung Ende Juli im Vereinsheim des KFC Markanstädt angerichtet. Aber abbringen lassen hat sich der Verein nicht von seinen Plänen für die große Kanurennsportregatta auf dem Kulkwitzer See an diesem Wochenende.

„Die Vorbereitung für die Regatta war nicht abhängig von dem ausgebrannten Gebäudeteil“, erklärt Rayk Hassert vom Verein. Noch habe der KFC auch nicht entschieden, wie es mit den Räumen weitergehe. Es gebe dazu noch offene Fragen, „das dauert eben“, so Hassert. Der Sanitärteil sei jedoch intakt geblieben und das zähle für die Regatta. „Der Rest ist eine Freiluftveranstaltung, findet Open Air statt“ , erklärt er.

Diese Woche setzten Mitglieder des Vereins die Bojen für die 200-Meter-Strecke entlang des Westufers. Diese führe in etwa von der dortigen Landzunge bis zum KFC-Vereinsheim, wo auch der Zieleinlauf sei, so Hassert.

Zur Sprintregatta erwarte der Verein rund 120 Starter aus Mitteldeutschland, überwiegend aus Dresden und Leipzig, aber auch aus Mittweida oder Jena. Die Rennen fänden am morgigen Samstag zwischen 9 Uhr und 18 Uhr statt. Zuschauer seien natürlich gern gesehen.

Mit der Regatta wolle der KFC die Tradition der Rennen auf dem Kulkwitzer See wiederbeleben, erzählt Hassert. Bis 2011/2012 habe es auf dem Gewässer viele Jahre lang regelmäßig Rennen auf einer 500-Meter-Strecke gegeben. Die Regattastrecke sei dann irgendwann marode geworden, habe abgebaut werden müssen.

„Jetzt fangen wir klein wieder an“, so Hassert. Es gebe Überlegungen, die Regattastrecke später zu verlängern. Der Sächsische Kanuverband sei durchaus daran interessiert, weil auf dem Kulkwitzer See auch 1000-Meter-Bahnen möglich seien. Sollten solche Wettbewerbe wieder stattfinden, müssten am See jedoch Übernachtungsmöglichkeiten für die Sportler eingerichtet werden können, so Hassert. Dazu habe es erste Gespräche mit der Stadt gegeben, die Lage sei jedoch etwas kompliziert.

Heike Helbig vom Rathaus bestätigt das. Der aktuelle-B-Plan sehe eine solche Nutzung nicht vor. Die Stadt werde aber gern helfen bei der Suche nach Kooperationspartnern am See, sagt sie.

Von Jörg ter Vehn

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