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Kauka, MAF und mehr: Markranstädts Geschichte soll erlebbar werden

Kauka, MAF und mehr: Markranstädts Geschichte soll erlebbar werden

"Spuren lesen" und das Markranstädt von gestern und heute entdecken sollen Besucher und Gäste der Stadt entlang eines innerstädtischen Bildungs- und Erlebnispfades.

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Die Projektmacher und ihr Werk als Tafel: "Spuren lesen" sollen Bewohner und Besucher künftig auf einem Rundgang durch die Stadt und dabei die wechselvolle Geschichte Markranstädts kennen lernen.

Quelle: Jörg ter Vehn

Markranstädt. Am Freitag reichte die Stadt ein Projekt beim Innenstadtwettbewerb "Ab in die Mitte" ein. Auch ohne einen Preis stünden die Chancen auf eine Umsetzung nicht schlecht, hieß es gestern. Denn das Projekt ist von der Stadtverwaltung, dem neuen Unternehmerverein sowie den Stadtratsfraktionen von CDU, FWM und SPD entwickelt worden.

Ziel sei es, vergessene und verschwundene geschichtliche Themen in Markranstädt erlebbar zu machen, die Innenstadt durch Erlebniselemente aufzuwerten, die Lebensqualität zu verbessern, die Verweildauer in der Stadt und besonders in der Leipziger Straße als "Langem Markt" zu erhöhen sowie die Stadt und den Kulkwitzer See besser zu verknüpfen.

Entlang der Rundroute gibt es beginnend am Bahnhof viel zu entdecken: So das ehemalige Kaiserlichen Postamt, das schon bald wieder in neuem Glanz erstrahlt; die Markranstädter Automobilfabrik MAF, von der Wagen bis nach Afrika und Schweden verkauft wurden; die Dieter Kehr Möbelwerkstätten, deren Stühledesign zum Beispiel schon damals erstaunlich nah am heutigem IKEA-Stil lag; das Brauhaus Markranstädt, dessen flotten Kellner auf der Werbung noch heute die Markranstädter lieben, den Gasthof Rosenkranz, in dem Napoleon gleich zweimal einkehrte; den Kulkwitzer See, dem man seine Vergangenheit als erster Braunkohlensee des heutigen Leipziger Neuseenlandes kaum mehr ansieht; und auch das Geburtshaus von Rolf Kauka. Der Markranstädter erfand die Comicfiguren Fix und Foxi, deren lustige Geschichten beidseits des damals eisernen Vorhangs beliebt waren. Im Heimatmuseum liegt noch ein Original-Autogrammblatt des Künstlers, der 2000 in den USA starb.

Besonders gestaltete Stelen entlang der Route sollen auf diese und weitere Sehens- und Denkwürdigkeiten hinweisen, über QR-Codes sollen Interessierte dann weitere Informationen per Handy und Tablet erfahren können. Bereits 2010 hatte Markranstädt an dem Wettbewerb teilgenommen und damals für den Beitrag zur Leipziger Straße als "Langem Markt" einen Preis erhalten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.08.2015

Jörg ter Vehn

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