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Markranstädt Klaus Frank aus Frankenheim geht auf Oldtimerrallye
Region Markranstädt Klaus Frank aus Frankenheim geht auf Oldtimerrallye
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09:28 31.08.2016
Nur 780 Kilogramm Nutzlast hatte der kleinste Lastwagen der DDR. Klaus Frank geht mit dem Framo ab Donnerstag auf Deutschland-Rallye. Quelle: Andre Kempner
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Markranstädt

Auf Achse geht Klaus Frank wieder. Der 73-jährige Fahrzeugbauer aus Frankenheim fährt ab Donnerstag mit bei der „Tour der Highlights“, einer Rallye für historische Nutzfahrzeuge.

Erst am Wochenende wurde dafür sein Framo fertig. Gebaut wurde der kleinste Lastwagen der DDR von 1954 bis 1961 in den Barkas-Werken, seiner stammt von 1956, kommt aus dem Eichsfeld. „Auf dem Tacho standen 680 Kilometer“, schmunzelt der Unternehmer. „Aber der war bestimmt zweimal rum.“ Heißt: Der Framo dürfte eher Millionen auf dem Buckel haben.

Nur 780 Kilogramm Nutzlast hatte der kleinste Lastwagen der DDR. Klaus Frank geht mit dem Framo ab Donnerstag auf Deutschland-Rallye. Quelle: Andre Kempner

Teilsaniert habe er den Dreivierteltonner, (Nutzlast: 780 Kilogramm) erworben, erzählt Frank. „Für die Restaurierung haben wir aus drei Getrieben eines gemacht – und mussten ein paar Teile noch extra anfertigen lassen“, plaudert er.

Maßarbeit ist auch seine „Suite“ auf der Ladefläche: Ein Doppelbett mit Unterbau, der als Stauraum dient. Genau 3,84 Quadratmeter groß ist das Huckepack-Zimmer, das er sich mit Beifahrer Dieter Stephan teilt. „Nur die wenigsten auf der Tour schlafen im Hotel“, erklärt er. Schließlich seien die gemeinsamen Abende bei dem einen und anderen Getränk und den Gesprächen mit den Oldtimerfreunden das Schönste an so einer Tour.

Die führt vom Mercedes-Benz-Museum Stuttgart über Speyer, Trier, Frechen, Münster und Werlte bis nach Hamburg. Angst, dass sein Framo, der kleinste Wagen auf der Tour, nicht durchkommt, hat er nicht. „Vorige Woche bin ich damit zu unserer Niederlassung nach Chemnitz gefahren: Eine Stunde 20 Minuten. Alles ganz normal.“ Nach Stuttgart werde der Framo dennoch auf einem Transporter reisen. Frank: „Sonst dauert das doch etwas zu lang.“

Von Jörg ter Vehn

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