Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markranstädt Lärmschutzwald für Quesitz
Region Markranstädt Lärmschutzwald für Quesitz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:52 19.05.2015
Mit Spaß bei der Arbeit: Filialleiter Michael Franz (rechts) und Henrik Lindner von der Stiftung Wald für Sachsen freuen sich über die rege Beteiligung bei der Pflanzaktion in Quesitz. Rund 1200 junge Bäumchen sind nahe der B 87 in den Boden gekommen, sollen die Anwohner langfristig vor Lärm und Abgasen schützen. Quelle: André Kempner

Der Grund: "In Großlehna gibt es derzeit keine aufforstbaren Flächen", so Projektleiter Olaf Kroggel von der Stiftung Wald für Sachsen. Da auch die Quesitzer entlang der B 87 mit Lärm und Dreck kämpfen und die Stadt Markranstädt dort über ein geeignetes Grundstück verfügt, entschieden sich alle Beteiligten, am Rand der Ortslage einen naturnahen, struktur- und artenreichen Schutzwald zu pflanzen. Und der erste Schritt ist getan: 475 Saxe-Kunden packten mit Filialleiter Michael Franz an und brachten am Samstagnachmittag auf etwa 0,3 Hektar rund 1200 Bäumchen, darunter Stieleichen, Vogelkirschen, Hainbuchen, Flatterulmen, Salweiden, Haselnuss, Schneeball und Pfaffenhütchen, in den Boden. Laut Kroggel soll bis 2017 ein anderthalb Hektar großer Wald als Lärmdämpfer und Abgasfilter in Quesitz wachsen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.10.2014
Ulrike Witt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Stadt Markranstädt steht ein Rechtsstreit um geplante Windkraftanlagen bei Frankenheim ins Haus. Grund: Der Ortschaftsrat und der Technische Ausschuss haben es jetzt abgelehnt, dem Investor quasi im Eilverfahren den Bau zu ermöglichen, verwiesen auf das verabredete, aber langwierige Bebauungsplanverfahren.

19.05.2015

Auf eine liebgewonnene Spezialität müssen die Markranstädter und ihre Nachbarn künftig verzichten: Es wird künftig kein Ur-Helles mehr geben. Das bestätigte jetzt auf Nachfrage Tim Rischpeter, einer der Geschäftsführer von M-Quell.

19.05.2015

Mit den Jugendlichen des Jugendbegegnungszentrums (JBZ) wollte am Mittwochnachmittag das Rathaus von Markranstädt reden über die nebenan geplante neue Kindertagesstätte und eine mögliche gemeinsame Nutzung von Flächen etwa wie dem Volleyballfeld.

19.05.2015
Anzeige