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Leipziger Straße: Anderthalb Jahre Behinderungen

Leipziger Straße: Anderthalb Jahre Behinderungen

Anderthalb Jahre Behinderungen und Verkehrseinschränkungen stehen den Markranstädtern bevor, wenn im August der Umbau der Leipziger Straße startet. Diese Woche wurde im Technischen Ausschuss noch einmal über das Umleitungskonzept gesprochen.

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Wird ausgebaut: der Leipziger Straße in Markranstädt.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. "Die Submission hat stattgefunden, die Angebote der Firmen liegen nah beieinander und unter der von uns veranschlagten Summe", erzählte gestern Bauamtsleiterin Uta Richter. Jetzt werde wie vorgeschrieben das günstigste Angebot herausgesucht, der Auftrag vergeben, die Einspruchsfrist von vier Wochen abgewartet - "ich denke, Ende Juli wissen wir, mit wem wir ab Anfang August bauen können."

Zwar lege die Firma den genauen Bauzeitenplan vor, in Abstimmung mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr und dessen Planungsbüro seien aber schon Vorstellungen herausgearbeitet worden, wie der Umbau und die Umleitungen laufen sollten.

Der erste Abschnitt vom Ausbauende der Leipziger Straße nahe der Schulstraße bis zur Karlstraße werde voraussichtlich zwölf Wochen dauern und unter Vollsperrung der Straße stattfinden müssen. Dazu werde der überörtliche Verkehr weiträumig am Kreisel über die Siemensstraße und die Ranstädter Mark um die Stadt herumgeführt. Diese Umleitung gelte für die Dauer der gesamten Straßenbaumaßnahme, also rund anderthalb Jahre, so Richter. Wer ein Anliegen in der Leipziger Straße habe oder Anwohner sei, könne weiterhin einfahren.

Nach den Arbeiten springe die Baustelle zum Bereich zwischen Eisenbahnstraße und der Kreuzung "Am Sportcenter". Grund: "Der Abschnitt muss auch unter Vollsperrung gebaut werden, dauert ebenfalls zwölf Wochen und ist hoffentlich noch vor dem Winter zu schaffen", so Richter. Sobald der Frost vorbei sei starte dann der Abschnitt zwischen Karl- und Albertstraße. "Dort liegen die meisten Geschäfte. Denen wollen wir eine Vollsperrung nicht zumuten", erklärt Richter. Die Spur Richtung Leipzig bleibe frei, der Bau dauere etwa acht Wochen.

Erneut zwölf Wochen unter Vollsperrung würden für den Abschnitt "An der Schachtbahn"/Nordstraße benötigt, nur halbseitig gesperrt werden müsse für acht Wochen beim letzten Bauabschnitt, bei dem die Kreuzung "An der Schachtbahn"/"Am Sportcenter" gebaut werden. Der Bus könne während der ersten Zeit über Leipziger Straße und Bahnhof verkehren, fahre später durch die Oststraße zum Bahnhof.

"Bei den Vollsperrungen bleibt auf jeden Fall ein Fußweg mit Übergängen zur anderen Seite erhalten", beruhigte Richter. Müllabfuhr, Rettungsfahrzeuge - diese Fragen seien geklärt. "Und wenn es noch Probleme gibt, können sich Bürger jederzeit an uns im Bauamt wenden", so Richter.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.06.2013

Jörg ter Vehn

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