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Markranstädt Lob und Anerkennung für das kleine Abenteuer am Rande der Stadt
Region Markranstädt Lob und Anerkennung für das kleine Abenteuer am Rande der Stadt
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14:08 19.05.2015
Schwein gehabt bei der Kinder- und Jugendarbeit: Cara, Hannah und Philip (v.l.) füttern die Minischweine, Irina Tunsch (links) schaut zu. Quelle: André Kempner

Die Liste der Sponsoren, Paten und Unterstützer des Outback-Projektes ist lang und bunt. Große Firmen wie Mitgas, EnviaM und die LAV finden sich dort ebenso wie Privatleute aus Wirtschaft und Politik, oder kleine Firmen, wie der Modellbau Rost. Statt Karten und Werbepräsenten für Kunden würden sie seit einem Jahr lieber das Outback unterstützen, erklärten am Donnerstagabend Matthias und Roland Rost ihr Engagement. Bei Juliane Klingler war es anders. Sie schenkte ihrem Mann zur Hochzeit ganz humorvoll die Patenschaft über Ziege Meggie. Wildschwein-Fan Uwe Buchheim hingegen gönnt sich finanziell Schweinchen "Rambo" und freute sich über den schon nahenden Nachwuchs. "Das zeigt doch, dass es den Tieren gut geht", flachste er zufrieden. Auch TV-Moderator Peter Escher ist Outback-Fan. "Es gefällt mir gut, was die auf die Beine stellen", sagte er.

Das Konzept ist eigentlich einfach. Der Richtungswechsel hat von der Stadt ein riesiges, teils verwildertes Gelände an der Zwenkauer Straße gepachtet. Dort finden verschiedenste Angebote mehrerer Träger statt. So haben Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen die Farm gezimmert und halten sie in Schuss, während die Kinder der Kita Waldknuffel jeden Tag zu Fütterung und Pflege vorbeikommen. "Back to nature" Camps finden im Sommer im Outback statt, zu denen selbst Kinder aus Erfurt und Magdeburg im Vorjahr anreisten. Auch für dieses Jahr, verriet Sascha Recknagel von "Just for You Reisen" aus Borna, gebe es nur noch wenige Plätze.

Beachvolleyballplatz, BMX-Strecke, Amphitheater, Grillplatz, Waldkinder-Camp - im Outback gibt es viele Möglichkeiten, etwas anders und mit Spaß an der Natur groß zu werden. "Rückzugsgebiet", nennt es Lüer selbst, möchte Kinder und Jugendlichen hier Gelegenheit geben, ihre Visionen und Träume zu erfüllen. "Unsere Türen stehen offen", sagte er.

Geradezu vorbildlich sei die Zusammenarbeit verschiedener Träger hier, lobte Kreisjugendamtsleiter Thomas Pfeifer das Outback. Auch vom Standort etwas abseits und vom Objekt her habe es eine Vorbildwirkung für ihn, sagte er. Für die jungen Leute sei es zum Rumhängen ideal, alles sei locker und ungezwungen. "Das sollten sich auch andere Vereine mal anschauen", empfahl er.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.05.2014
Jörg ter Vehn

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