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Markranstädt Markkleeberg und Zwenkau wachsen
Region Markranstädt Markkleeberg und Zwenkau wachsen
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14:12 19.05.2015

Danach zählte Zwenkau Ende 2011 genau 8773 Einwohner, im Jahr darauf sogar nur noch 8755. Im jetzt vorliegenden Zahlenwerk ist die Stadt am Zwenkauer See jedoch wieder auf 8813 Einwohner angestiegen. Gründe nennt die Statistik keine. Jedoch wird in Zwenkau umfangreich gebaut am neuen Gewässer - das bringt Einwohner.

Zuzugsgebiet ist auch Markkleeberg. Nach den jüngsten Zahlen hatte die Große Kreisstadt Ende 2013 genau 23 940 Einwohner, ein Plus von 71 gegenüber dem Jahr davor, wie Stadtsprecher Daniel Kreusch gern betont. Markkleeberg gehöre damit wie Zwenkau zu den sechs Kommunen im Landkreis Leipzig, die im Jahr 2013 ein Plus bei der Einwohnerstatistik vorweisen konnten.

1235 Zuzügen stünden im Vorjahr 1070 Wegzüge aus Markkleeberg gegenüber, führt er aus. Vor allem der August steche bei der Bevölkerungstatistik hervor: Bei 144 Zuzügen gab es nur 66 Fortzüge. In keinem Monat habe es 2013 mehr Zuzüge gegeben, so Kreusch.

Einen positiven Wanderungssaldo hat auch Markranstädt. Bürgermeister Jens Spiske verweise auf die vergleichsweise gute Bedarfsdeckungsquote für die Betreuung der Krippen- und Kindergartenkinder, die drei Grundschulen und die fortführenden Schulen, so Ursula Wagner, die fürs Einwohnermeldeamt zuständige Fachbereichsleiterin. Dennoch sei die Gesamtbevölkerung leicht rückläufig. Lebten Ende 2012 noch 14 810 Bürger in der Stadt, waren es Ende 2013 nur noch 14 772. Die seit Jahren stabilen Geburtenzahlen könnten die Sterbefälle nicht ausgleichen, so Wagner.

Das geht Großpösna genauso. Ende 2012 lebten dort 5322 Einwohner, Ende 2013 waren es noch 5305. Wie berichtet, strebte der Ort eine Fusion mit Belgershain an, die der Kreis aber untersagte.

Markkleeberg investiert von allen Orten am meisten in neue Kitas. Im Vorjahr gingen drei neue oder erweiterte Einrichtungen in Betrieb. "Über die Bauarbeiten haben wir ständig informiert, was auch bei den Familien angekommen sein muss", freut sich OBM Karsten Schütze über die Auswirkungen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.10.2014
Jörg ter Vehn

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