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Markranstädter Eltern müssen tiefer ins Portemonnaie greifen

Markranstädter Eltern müssen tiefer ins Portemonnaie greifen

Die Kinderbetreuung in Markranstädt wird teurer. Der Stadtrat verabschiedete Donnerstagabend bei nur drei Nein-Stimmen eine neue Gebührensatzung. Nach der steigt bei voller Stundennutzung der Elternbeitrag für den Kindergarten um 10,52 Euro pro Monat, für den Hort um 7,34 Euro und für die Krippe um 15,04 Euro.

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In der "Forscherinsel" in Seebenisch, einer von insgesamt fünf Markranstädter Kitas, werden die Kinder liebevoll von Birgit Poppe betreut.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. Die Verwaltung unter Bürgermeister Jens Spiske (Freie Wähler Markranstädt) hatte ursprünglich geplant, den Krippenplatz gar um 21,14 Euro wie auch bei Kita und Hort auf den gesetzlich maximal erlaubten Betrag anzuheben. Die CDU hatte im Vorfeld jedoch opponiert, sich für die Deckelung bei 180 Euro ein- und letztlich auch durchgesetzt.

Die Erste Beigeordnete Beate Lehmann erläuterte, seit Jahren habe die Stadt die Beiträge nicht erhöht. Dabei seien die Betriebskosten der Einrichtungen von 1,5 Millionen Euro im Jahre 2009 auf jetzt mehr als zwei Millionen Euro gestiegen, sei das Platzangebot deutlich erweitert worden und befände sich die Betreuung auf qualitativ hohem Niveau. In nächster Zeit komme zudem eine neue Einrichtung dazu.

Heike Kunzemann (Linke) fühlte sich von der Verwaltung unvollständig informiert, kritisierte die für das neue Haus veranschlagten zusätzlichen Betriebskosten mit bis zu 300 000 Euro als viel zu hoch angesetzt. Die Stadt solle gerade bei Kindern fördernd eingreifen, meinte sie. Lehmann erwiderte, der Elternanteil decke nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Ein Krippenplatz koste zum Beispiel je Monat insgesamt 809 Euro, die Eltern zahlten nur 180 Euro davon. Das sei immer noch weniger als etwa in Leipzig, sagte sie.

Heiko Küster (Linke) schlug vor, Geld im Haushalt zugunsten der Kinder umzuverteilen, etwa mit einem höheren Verkaufserlös von den Baugrundstücken am See. Spiske erklärte, das gehe haushaltsrechtlich nicht. Außerdem nehme die Stadt bei den Baufeldern schon im Durchschnitt die eingeplante Summe ein, liege mit den Preisen schon über denen der Gutachter. Winfried Busch (SPD) mahnte, dass die Stadt bei vielen Fragen bewusst nicht an die Obergrenzen der Belastung gehe. "Und jetzt bei den Kinder machen wir das?", fragte er. Volker Kirschner (CDU) erklärte, er sei froh und der Verwaltung dankbar, dass der CDU-Antrag zur geringeren Anhebung der Krippenplatzbeiträge in den Beschluss aufgenommen worden sei.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.09.2014
Jörg ter Vehn

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