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Markranstädt Markranstädter Musiksommer diesmal mit viel Cello
Region Markranstädt Markranstädter Musiksommer diesmal mit viel Cello
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14:24 19.05.2015
Cellorazade nennen sich Sascha Werchau und Christoph Schenker mit ihrem Programm, für das sie Jazz-, Film- und Songklassiker reduzierten und aufs Cello arrangierten. Quelle: Jörg Singer

Zu Beginn am 26. April gibt es gleich einen musikalischen Leckerbissen: Das Cellokonzert von Anton Dvorák gehöre zu den absoluten Höhepunkten der Romantik, erklärt der Musikexperte. "Wer Dvorák hört, der weiß, wo zum Beispiel viele Filmmusiken ihre Anleihen hernehmen", sagt er schmunzelnd. Das Eröffnungskonzert wird vervollkommnet durch eine weitere Sinfonie aus dem Beethoven-Zyklus des Musiksommers. Es spielen Tobias Schneider am Violoncello sowie das Orchester des Sinfonischen Musikvereins Leipzig unter Leitung von Lehmann.

Dem Cello bleibt der Musiksommer verbunden in diesem Jahr. Denn nach einem Frühlingskonzert am 24. Mai mit Florian Heinsch (Klavier) geht es am 28. Juni weiter mit "Cellorazade". Dahinter verbergen sich Sascha Werchau und Christoph Schenker aus Leipzig, die neben Jazz- und Filmmusiken von Gershwin, Barry und Legrand auch tolle Lieder von Sting, Cindy Lauper, Peter Gabriel oder David Bowie unter ihre Bogen nehmen und neu interpretieren - wohlgemerkt für zwei Celli. Das Programm führe querbeet unterhaltsam durch die Musik, so Lehmann.

Am 26. Juli geht es weiter mit Musik rund ums Cello: Diesmal lädt Benjamin Weiß zur Cellosoirée. Gabriele Wadewitz, bekannte Organistin aus Liebertwolkwitz, spielt am 13. September ein Orgelkonzert, bevor das Abschlusskonzert am 11. Oktober mit zwei Sinfonien Mozart gewidmet ist.

Der Musiksommer versuche, Anspruchsvolles mit Unterhaltsamem zu verbinden, erklärt Lehmann sein Konzept. Ein Plan, der bislang aufging, was auch die Besucherzahlen belegen. Die Karten kosten unverändert und für alle Veranstaltungen je zehn Euro, Parkplätze gebe es vor der Tür, ein barrierefreier Zugang und Toiletten seien gesichert, so Lehmann.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.04.2014
Jörg ter Vehn

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