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Markranstädt Markranstädter Musiksommer mit Klängen der Reformation
Region Markranstädt Markranstädter Musiksommer mit Klängen der Reformation
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07:00 29.04.2017
Kulturvoller Ort: Musikalisch hochwertig war bereits Anfang April die Johannespassion in der St. Laurentiuskirche. Quelle: Thomas Ufert
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Markranstädt

Auch wenn das Wetter es nicht glauben lässt: Der Musiksommer in Markranstädt startet in wenigen Tagen. Der inzwischen 17., aus aktuellem Anlass mit Bezügen zur Zeit der Reformation.

Zum Auftakt gibt es am 13. Mai ab 16 Uhr das Violinenkonzert in E-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Aitzol Iturriagagoitia, ein Mann mit spanischen Wurzeln, spielt die Violine. „Ich glaube, das Ding wird Feuer haben“, verspricht Kantor und Programmmacher Frank Lehmann. Er plant, in den nächsten Jahren alle großen Violinenkonzerte anzugehen, hat auch schon die 20. Auflage seines Musiksommers im Blick. Die „Italienische“ Sinfonie in A-Dur von Mendelssohn Bartholdy rundet den Auftakt ab.

Das Frühlingskonzert findet am 10. Juni ab 16 Uhr statt, bietet ein Konzert für Trompete (Toni Fehse) und Orgel (Jonas Wilfert). Natürlich gebe es einige typische barocke Werke für die Instrumente, so Lehmann. Gespannt sei er aber vor allem auf die anderen Klänge aus den Werken der Romantik, die das Duo plane.

Mit Patrick Grahl werde einer der wohl zurzeit besten Tenöre, der Bachpreisträger des Vorjahres, beim Sommerkonzert am 26. August singen, erläutert Lehmann. Grahl bringt Felix Görg am Bass und Arve Stavran an den Tasten mit, zusammen sind sie das Ensemble „Barockwerk Ost“. Musik aus der Zeit der Reformation werde das Thema des Abends sein, so der Kantor.

Für das Herbstkonzert am 23. September bittet er zwei Leipziger Professoren nach Markranstädt. Andreas Sommerfeld (Bariton) und Dietmar Nawroth (Klavier) würden zusammen Schuberts „Winterreise“ am Tag vor der Bundestagswahl vertonen. Unter den 24 meist etwas nachdenklichen Liedern befinde sich übrigens auch der Klassiker „Am Brunnen vor dem Tore“, erklärt Lehmann.

Die „Reformations-Sinfonie“ von Mendelssohn Bartholdy und ein Oboenkonzert von Bach bilden den Abschluss des Musiksommers am 21. Oktober.

Die Konzerte finden in der St. Laurentiuskirche statt. Der Eintritt kostet für die normalen Konzerte zehn Euro. Die Orchesterwerke gibt es zu 13, die großen sinfonischen Stücke zu 15 Euro.

Nach dem Musiksommer geht es weiter: Zum Buß- und Bettag gibt es ein Gedenkkonzert mit dem Kammerchor Vox Humana Leipzig unter Leitung von Martin Krumbiegel – und am dritten Adventwochenende das Weihnachtsoratorium von Bach. „Alle sechs Kantaten, verteilt auf zwei Tage“, freut sich Lehmann.

Von Jörg ter Vehn

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