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Markranstädt Mehr Anmeldungen als Platz in der Oberschule
Region Markranstädt Mehr Anmeldungen als Platz in der Oberschule
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14:17 19.05.2015

n. Für alle Markranstädter, sowie die Geschwisterkinder von Schülern umliegender Orte wie Miltitz oder Rückmarsdorf solle aber ein Platz gewährleistet bleiben, erklärte Lehmann. Üblicherweise sind in Sachsen maximal 28 Schüler je Klasse vorgesehen.

Als stabil bewertete sie auch die Zahlen fürs Gymnasium. Dort sind für das Markranstädter Haus 74 Schüler angemeldet, für das Schkeuditzer 78. Bekanntlich fungieren beide Häuser als ein gemeinsames Gymnasium. Die Zahlen seien auch in der Bildungsagentur positiv gesehen worden, erklärte die Beigeordnete. Gerade auch in Schkeuditz würden sich damit die Schülerzahlen verstetigen, in Leipzig sei auch keine weitere Einrichtung in dem Einzugsbereich geplant.

Einer vorzeitigen Auflösung der Kooperation mit Schkeuditz, wie von Markranstädt inzwischen wegen stabiler Nachwuchszahlen gewünscht, habe die Bildungsagentur dennoch nicht zustimmen wollen. Dort habe es geheißen, man wolle noch die Anmeldezahlen im nächsten Jahr abwarten, so Lehmann. Sind die erneut stabil, so ist vereinbart, die Kooperation zum Schuljahr 2016/2017 aufzuheben.

Zumindest in Markranstädt kommen viele Kinder nach. So verzeichnet die Grundschule Kulkwitz 29 Neuanmeldungen, die Grundschule Großlehna 20. Insgesamt 74 wollten neu in die Grundschule Markranstädt, so Lehmann. Hinzu kämen noch zehn Schüler, die per Ausnahmegenehmigung Schulen wie etwa in Rückmarsdorf besuchen. Darüber sei die Stadt derzeit angesichts der Ausbaupläne für die Markranstädter Grundschule in diesem Jahr gar nicht böse, sagte sie.

Interessante Zahlen legte Lehmann auch zu den Lernmitteln für die Schüler vor. Danach gab die Stadt seit der Durchsetzung der so genannten Lernmittelfreiheit im Vorjahr insgesamt 55 421 Euro für Bücher und Arbeitshefte in Grund- und Oberschule aus, der Freistaatanteil betrug mit 12 833 etwa 23 Prozent. In diesem Jahr sind Zahlungen in Höhe von 51 600 Euro geplant. Für die Schüler des Gymnasiums zahlte die Stadt im Vorjahr 48 143 Euro für Lernmittel, in diesem Jahr werden es 37800 Euro.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.04.2014
Jörg ter Vehn

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