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Markranstädt Mehr als 180 Gymnasiasten geben Weihnachtskonzerte
Region Markranstädt Mehr als 180 Gymnasiasten geben Weihnachtskonzerte
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14:03 19.05.2015
Ganz schön eng: Im Altarraum der St. Laurentiuskirche standen die jungen Musiker oft dicht beieinander. Quelle: André Kempner

"Es lief alles reibungslos. Alle waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Alles war so, wie wir es uns vorgestellt hatten", erzählte gestern Orchesterleiter und Musiklehrer Lars Haugk, der mit seinem Kollegen Michael Haffner (Chöre) verantwortlich war.

Die Erleichterung hat durchaus Grund: Mit mehr als einem halben Dutzend Ensembles und rund 180 jugendlichen Mitwirkenden an den beiden Konzerten des Abends ist die Organisation ein ernst zu nehmender Faktor. Schon allein die Platzierung der vielen Musiker auf der Bühne im Altarraum und ihr jeweiliger Auf- und Abgang wollen gelungen sein.

Aus ähnlichen Gründen gibt es seit zwei Jahren auch zwei Weihnachtskonzerte. In den Jahren davor hatte in der Kirche ein solches Gedrängel unter den Besuchern geherrscht, dass ein "besinnliches Konzert" wohl nur diejenigen Angehörigen erlebten, die auch einen der Sitzplätze ergattern konnten.

Mit der Auftrennung der Ensembles auf die zwei Konzerte sei das Problem behoben, so Haugk. Im ersten Teil hätten die Besucher so unter anderem die großen Bläserklassen, die Chöre der fünften Klasse, der Klassen fünf bis sieben und der achten bis zehnten Klasse gehört. Im zweiten, etwas längeren Konzert ab 19.30 Uhr habe dann unter anderem die Formation "Youth Brass" gespielt, hätten die noch jungen Bläser der fünften Klasse ihren Einstand gegeben und Chöre der Stufen sieben bis zwölf gesungen.

Neben Klassikern wie "Stille Nacht, "Es ist ein Ros entsprungen" und "Rudolph the red nosed reindeer" sowie moderneren Liedern wie "So this is Christmas" von John Lennon habe es im Programm auch indianische Weihnachtslieder gegeben, so Haugk. Beim Publikum besonders gut angekommen sei jedoch die Filmmusik zu "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Der Märchenklassiker von 1973 erlebt seit ein paar Jahren eine unglaubliche Renaissance, gilt inzwischen als Kult.

"Am imposantesten für mich war der Qualitätssprung, den das Orchester gemacht hat", freute sich Haugk. Die ältesten der Schüler seien nunmehr seit vier Jahren dabei, erklärte er. Gerade im letzten Jahr sei die Leistungssteigerung deutlich spürbar gewesen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.12.2014
Jörg ter Vehn

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