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Markranstädt Nabu-Farm in den Kulkwitzer Lachen: Schotten lieben es kalt
Region Markranstädt Nabu-Farm in den Kulkwitzer Lachen: Schotten lieben es kalt
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17:20 19.05.2015

Die bulligen, in langes rotbraunes Fell eingepackten Tiere drücken sich im Schatten der Bäume herum, beäugen durch ihre langen Mähen hindurch neugierig die Besucher. Die Tiere seien nicht so auf Sonne aus, erzählt Pfleger Carsten Oeser. "Die liegen lieber im Schnee."

Rund 15 der zotteligen Tiere hat der Naturschutzbund derzeit in Kulkwitz unter Heu und Wasser. Sie würden helfen, ganz ökologisch die Wiesen zu pflegen und dort vorkommende seltene Pflanzenarten zu schützen, erzählt Köhler. Ganz nebenbei liefern sie noch wertvolles Bio-Fleisch, das beim Nabu bestellt werden kann. "Eigentlich wird immer mehr abgefragt, als wir liefern können", weiß Oeser. Zumal auch ein Schottisches Hochlandrind nur zwei Lenden habe.

Die Tiere hätten es dennoch gut, glaubt er: "Bei uns werden sie erst mit drei Jahren geschlachtet, ein normaler Mastbulle wird nicht älter als anderthalb." Zu den 15 Rindern würden sich in den nächsten Tagen noch vier gesellen, erzählt Oeser. Vier Kühe würden in den nächsten Tagen kalben.

An Jungtieren herrscht kein Mangel auf der kleinen Nabu-Farm. Auch Osterlämmer gibt es reichlich. Sie gehören zur Herde der Leineschafe, die mithelfen, das 28 Hektar große Gelände im Gleichgewicht zu halten. Unerwünscht Gäste gibt es da auch: Derzeit buddeln Wildschweine an mehreren Stellen das Land um - sehr zum Ärger der Naturschützer.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.04.2013

Jörg ter Vehn

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