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Markranstädt Nach Schelte:Spiske greift Kritiker an
Region Markranstädt Nach Schelte:Spiske greift Kritiker an
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14:21 19.05.2015

Natürlich akzeptiere er demokratische Willensbildung, so Spiske. Dennoch sei die wiederholte Grundsatzdiskussion um die Notwendigkeit eines neuen Kindergartens "bemerkenswert". Schließlich sei der Grundsatzbeschluss zum Bau mit 18 zu einer Stimme ergangen, also mit Zustimmung der Linken und Teilen den SPD am 12. Juni verabschiedet worden. "Und nun hat man plötzlich Bauchschmerzen?", fragt sich Spiske und erinnert an den Kommunalwahlkampf, die Zeit des Bürgermeisterwahlkampfes und danach, als alle Gruppierungen den Bau einer Kita angemahnt hätten. "Nun setze ich diese Forderungen und im Übrigen auch meine Vorstellungen aus meinem Wahlkampf um, und plötzlich sind dieselben Damen und Herren der SPD, Linken und sogar der FWM dagegen?", versteht Spiske nicht.

Der Vorwurf der Intransparenz komme immer dann, wenn etwas nicht verstanden werden will oder kann. "Nachfragen kann im Vorfeld jeder. Insbesondere die Linke tut dieses scheinbar ungern, sondern aus populistischem Kalkül lieber öffentlichkeitswirksam im Stadtrat", stellt er fest.

Nach Diskussionen im Stadtrat erwarte er entweder, dass gefasste Beschlüsse akzeptiert werden oder die Diskussion in einen Antrag auf Aufhebung alter Beschlüsse münden lässt. "Aber, nein! Dagegen sein ist ja einfach, Verantwortung bekennen nicht", schimpft er. Er tue das und halte den Neubau einer Kita für ein wichtiges, familienpolitisches Zeichen. Spiske: "Ich will junge Familien für meine Stadt begeistern. Von der Krippe, bis über das Abitur, einen Arbeitsplatz bis zum Alterswohnsitz soll unsere Stadt allen Altersgruppen ein attraktives Umfeld bieten. Das ist meine Vision!"

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.09.2014
Jörg ter Vehn

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