Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Markranstädt Narren zahlen weniger für Stadthalle
Region Markranstädt Narren zahlen weniger für Stadthalle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:03 14.12.2009
In der Stadthalle haben die Narren vom Markranstädter Karneval ihre großen Auftritte. Dafür wird der auch für Sport genutzte Ort aufwändig umgebaut. Quelle: André Kempner
Markranstädt

Auf der letzten Sitzung des Jahres beschloss der Stadtrat nun Erleichterungen für den Markranstädter Carneval Club (MCC).

Einstimmig votierten die Stadträte auf ihrer jüngsten Sitzung am 3. Dezember für eine erste Änderung der Entgeltordnung zur Nutzung der städtischen Sporthallen. Diese ist zunächst auf ein Jahr befristet. Vor dem Hintergrund der Gleichbehandlung von Vereinen solle der Stadtrat das Thema vor der nächsten Änderung erneut diskutieren.Die Verwaltung reagierte damit auf eine Anregung des MCC, die man durchaus auch Beschwerde über zu hohe Entgelte nennen könnte. Der Verein fühlte sich benachteiligt, da seine Mitglieder zunächst die auch als Sporthalle genutzte Räumlichkeit umbauen, dann schmücken und für alle Veranstaltungstage so belassen.CDU-Stadtrat Christian Aegerter meinte dann in der Debatte auch, es sei „richtig, das Entgelt erstmal zu begrenzen“. Er sprach sich dafür aus, zunächst neue Ansätze für die Nutzung der beiden Sporthallen zu entwickeln und erst danach die Satzung zu formulieren. Bürgermeisterin Carina Radon (CDU) wiederum verwies auf die sich verändernde Vereinslandschaft. „Daran müssen wir uns anpassen“, meinte sie. Ihr Parteifreund Michael Unverricht – selbst Karnevalist – forderte einen Konsens dahingehend, dass Sportler und Kultur sowie Karnevalisten künftig gleichgestellt werden. „Gleiche Entgelte für alle Vereine“, dafür sprach sich auch Linken-Fraktionschefin Heike Kunzemann aus.Die Gebührenordnung werde nun anders interpretiert, erläuterte Karnevalspräsident Uwe Heydel die Konsequenz des Votums der Stadträte. So werde das benötigte Equipment wie Stühle, Tische oder Fußbodenbelag nicht mehr pro Tag, sondern pro Veranstaltung gerechnet. „Das ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung“, kommentierte Heydel die Entscheidung. „Wir als MCC bauen ständig die Anlagen auf und ab, und da wir nur Geld für die Veranstaltungen bekommen, ist es nur gerecht, dass für die Tage davor und danach nichts berechnet wird“, sagte er weiter. Kleiner Wermutstropfen bleibt die Befristung dieser Auslegung. Ein Jahr lang soll die Regelung für die Karnevalisten gelten. „Das finden wir schade“, meinte der Karnevalspräsident, der die Regelung gern gleich für einen längeren Zeitraum festgelegt hätte.

Kendra Reinhardt / Ingolf Rosendahl

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Strahlende Zukunft für die Stadt der Energie. Zumindest für das an den Boss-Möbelmarkt angrenzende Areal: Auf einer Fläche von acht Hektar entsteht dort ein großer Solarpark.

10.12.2009

Anfangs erntete er Gelächter, wenn er Leuten erzählte, dass er dort einen Jugendtreff aufbauen will, mittlerweile ist das verstummt, wenn Andreas Lüer vom Leipziger Verein Richtungswechsel auf dem von Steinen gespickten Gelände des alten Bauhofs veranschaulicht, was er bis zum nächsten Frühjahr aufbauen will.

10.12.2009

Zwenkau. Kirchen sind Orte der Begegnung und Besinnung. Hier finden Gläubige, aber auch Nichtgläubige zur Ruhe. Zur inneren Einkehr gesellen sich jene Kapitel Kulturhistorie, die die Gebäude verkörpern.

09.12.2009