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Markranstädt Neubau erhält große Fensterfronten für die vier Klassenzimmer
Region Markranstädt Neubau erhält große Fensterfronten für die vier Klassenzimmer
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07:00 21.06.2017
So stellt sich die Planerin den Erweiterungsbau fürs Gymnasium vor. Die vier Klassenzimmer liegen auf der schattigen Nordseite, erhalten über große Fensterfronten viel Licht. Rechts im Bild liegt der Eingang. Quelle: Architektin Conny Kallenbach
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Markranstädt

So langsam nimmt der Neubau für vier Klassenzimmer des Gymnasiums planerisch Gestalt an. Architektin Conny Kallenbach stellte ihren Entwurf am Montagabend den Stadträten des Technischen Ausschusses vor.

Eng ist das Baufeld vor der August-Bebel-Halle. So eng, dass das Gebäude mit den vier neuen Klassenzimmern, dem Lehrerraum, den Toiletten für Jungs und Mädchen sowie eine spezielle für Behinderte, der vorgeschriebene Aufzug und der Hausanschlussraum gerade so hereinpasst. Aber mehr auch nicht.

Die beiden Stileichen, die mit ihren 18 und zwölf Meter großen Kronen aktuell den Hof beschatten, müssten raus. Kallenbach erläuterte den Räten anhand von Vorschriften, dass die Eichen schon wegen ihres Wurzelwerkes mindestens vier Meter Abstand zum Gebäudefundament behalten müssten, um nicht umzufallen. Wegen ihrer Kronen sei noch mehr Raum nötig. Die Eichen sollen nun ersetzt werden möglichst standortnah, am besten im Bereich der Schule, forderte Jens Schwertfeger (CDU).

Der Baugrund sei leider schadstoffbelastet, erläuterte Kallenbach Teile des Bodengutachtens. Bis auf eine Tiefe von 1,75 Meter müsse daher ausgeschachtet werden, obwohl der Neubau keinen Keller erhält. Lediglich eine Luft-Wärme-Pumpe, die Wärme für die geplante Fußbodenheizung schöpft, soll ins Erdreich. Vorschläge von Stadträten, doch die neue Heizung so zu dimensionieren, dass sie auch die nebenan liegende Bebel-Halle mitbetreiben kann, wies Kallenbach zurück. Dann müsse die alte Turnhalle baulich bei dem Neubau miteinbezogen werden, was alles kompliziere. Hintergrund: Die Heizung in der Halle sei defekt, lasse sich nicht mehr regulieren, erläuterte die Erste Beigeordnete Beate Lehmann. Sie leitete in Vertretung des Bürgermeisters Jens Spiske (Freie Wähler Markranstädt) die Sitzung. Der war zum Sommerfest der Landespressekonferenz in Dresden. Grund: Spiske ist seit Kurzem auch stellvertretender Landesvorsitzende der Freien Wähler Sachsen.

Rund 1,4 Millionen Euro soll der Anbau nach heutigen Schätzungen kosten. Eine Gewähr dafür gebe es bei den aktuell stark schwankenden Baupreisen nicht, so Kallenbach. Aber mit Fachplanern wie etwa zum Brandschutz, zum Boden, zur Heizung und zu den Bäumen sei der Entwurf bereits besprochen. Wie berichtet, soll das Gebäude etwa zur Hälfte aus dem Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ des Freistaates finanziert werden.

„Wir sind hier und heute planerisch schon deutlich weiter, als wir es seinerzeit bei der Beantragung der Kita-Fördermittel waren“, trat Lehmann Worten entgegen, die nach der Kita auch bei diesem Gebäude steigende Kosten befürchteten.

Von Jörg ter Vehn

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