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Markranstädt Neue politische Kraft in Markranstädt
Region Markranstädt Neue politische Kraft in Markranstädt
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14:32 19.05.2015

In letzterem Ort ist Spitzenkandidat Ingrid Barche Ortsvorsteherin. Sie kandidierte bislang als Parteilose auf der Liste der SPD. Die Wirtschaftsexpertin und Finanzchefin einer weltweit erfolgreichen Medienfirma sitzt seit 2009 im Stadtrat, befand aber nach der jüngsten Nominierungsveranstaltung, dass sie bei der Markranstädter SPD keine politische Heimat mehr habe. Ihr gleich taten es Gerd Plato und Marco Müller, die schon Listenplätze bei der SPD sicher hatten, aber laut Barche wieder absagten.

Zusammen mit Christian Ebel-Geißler, Richtungswechsel-Chef Andreas Lüer und dem früheren CDU-Stadtrat Frank Schalle bilden sie nun die "Bürger für Markranstädt". Bis gestern Mittag hatten sie laut Rathaus 60 der benötigten 80 Unterschriften für die Stadtratskandidatur zusammen. Die Freien Wähler Markranstädt, die auch den Bürgermeister stellen, lagen da bei 95, haben also ihr Soll wohl erfüllt.

"Wir schauen nicht nach hinten, sondern blicken nach vorn", ist Barches Motto. Sie hätten schon viel Erfahrung in der kommunalpolitischen Arbeit gesammelt, wollten gemeinsam Markranstädt nach vorn bringen, sei ihr Ziel. "Wir verstehen uns als eine freie, faire, parteilose Liste ohne politisches Gremium", erklärt sie. Ihnen gehe es um inhaltliche Lösungen für die Probleme der Stadt. Priorität habe dabei die Wirtschaftskraft, denn nur eine finanzstarke Stadt könne eigenständig bleiben und über freiwillige Leistungen ihren Bürgern mehr bieten, so Barche.

Es müsse darum gehen, wieder ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen. Etwa durch ein gemeinsames Ziel: "Warum nicht Markranstädt als Sportstadt am See?" fragt sie. Als Beispiel führt sie auch Göhrenz an, wo viel über den Gartenzaun hinweg miteinander geredet werde und nicht übereinander. Dort würden zum Beispiel gerade ältere Göhrenzer für ein Projekt befragt, um ihre Erfahrungen nicht verloren gehen zu lassen. "Das ist sicher nur ein kleines Beispiel, aber es funktioniert", freut sich Barche.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.03.2014
Jörg ter Vehn

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