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Neuer Platz des SSV Kulkwitz hat erste Starkregenprobe bestanden

Neuer Platz des SSV Kulkwitz hat erste Starkregenprobe bestanden

Die Sanierung des abgesoffenen Sportplatzes des SSV Kulkwitz kommt voran. Die neu verlegte Drainage dufte derweil beim jüngsten Starkregen in der vergangenen Woche schon ihre Tauglichkeit beweisen.

Markranstädt. Die neue Zisterne habe randvoll gestanden, so Annkristin Heinrich vom Architektenbüro Näther. Die Tanks fassten 20 Kubikmeter Wasser, die künftig während der Saison zur Beregnung des Platzes eingesetzt werden könnten. Ansonsten werde dass Nass in einen Schacht hochgepumpt und gelange von dort in die Kulkwitzer Lachen, erklärte sie. Das Vorgehen sei mit dem Landkreis abgestimmt.

Wie berichtet, hatte der Platz des SSV Kulkwitz nach den Starkregenfällen 2013 unter Wasser gestanden. Der Spiel- und Trainingsbetrieb wurden verlagert. Die Sanierung scheiterte zunächst an unbekannten Drainageleitungen und dem insgesamt gestiegenen Grundwasserspiegel in Gärnitz. Bekanntlich hatten die KWL im Dezember 2010 das Abpumpen bergbaulich bedingten Sammelwassers in Gärnitz eingestellt. Seitdem füllten sich dort zwei Vernässungsflächen, für die nun die Stadt Markranstädt verantwortlich gemacht wird - eine schwierige Gemengelage mit immer noch offenem Ausgang.In der dem Sportplatz benachbarten vernässten Kleingartenanlage sei daher noch unklar, wie es weitergeht, so Bürgermeister Jens Spiske (FWM) gestern beim Baustellenrundgang.

Beim SSV Kulkwitz gab es hingegen gestern nur strahlende Gesichter. Präsident Jens Radtke freute sich über den Stand der Sanierung, sprach sogar von einer "Euphorie" bei den Mitgliedern. Dennoch habe man sich entschieden, die Feiern zum 95. Geburtstag des Vereins vom 11. September auf das nächste Frühjahr zu verlegen. "Wir wollen bei dem neuen Platz kein Risiko eingehen", so Jugendwart Michael Bloyl.

Der neue Rollrasen soll laut Bauablaufplan erst in der ersten Septemberwoche verlegt werden, darf die erste Zeit nicht bespielt werden. Nach dem Aufbau der Kiessandschicht mit der Drainage solle diese Woche noch die Drainschicht aufgetragen werden, so Heinrich. Darauf folge eine Rasentragschicht und dann erst komme der Rasen, der somit rund 60 Zentimeter höher als bislang liege.

570 000 Euro kostet die geförderte Sanierung, 257 000 Euro mehr als gedacht. Zwischen Bauamt und Kämmerei war es zu Verzögerungen beim Bau von mindestens vier Wochen gekommen, was Spiske versprach, innerhalb der Verwaltung "ausgewertet" zu haben. Inzwischen gab es offenbar weitere "Gespräche" mit der Bauamtsspitze, die Spiske gestern nicht kommentieren wollte. Auch beim jüngsten Stadtrat vergangene Woche waren Vorlagen von Bauamtschefin Uta Richter von Stadträten aller Fraktionen heftig kritisiert worden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.07.2015

Jörg ter Vehn

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