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Niklas macht Wehren viel Arbeit

Niklas macht Wehren viel Arbeit

Markkleeberg/Markranstädt/Zwenkau. Orkantief Niklas hat im Leipziger Umland Spuren hinterlassen. Die Feuerwehren hatten am Dienstag bis in die Nacht alle Hände voll zu tun, die Schäden zu beseitigen.

Die meisten Einsätze hatten die Wehren in Markranstädt zu verzeichnen. Sprecher Rene Hentschel listete gestern insgesamt 19 unwetterbedingte Einsätze auf. Zu Beginn gegen 15 Uhr seien sie zu einem auf die B87 gestürzten Baum an den Kulkwitzer See gerufen worden - "und da haben wir die FFW Miltitz getroffen, die ebenfalls gerufen worden war", erzählte Hentschel. Die Miltitzer Kameraden hätten, da dort zuständig, den Baum entfernt, sagte er. Für die Markranstädter blieb genug Holz übrig: "Baum auf Straße" gab es an der Straße der Einheit in Kulkwitz, nahe der Grundschule in Gärnitz, in Döhlen hätten gar gleich zwei gedroht, auf ein unbewohntes Haus zu stürzen. Der letzte Einsatz des Tages war für die bis zu 20 Kameraden gegen 23 Uhr beendet, nachdem von der Zwenkauer Straße ein Baum entfernt worden war.

Ruhiger war das Geschehen in Zwenkau. Wehrsprecher Nico Holland berichtete von drei Einsätzen. "So mussten im Stadtgebiet ein loses Dachfenster, eine Reihe Ziegelsteine beziehungsweise Teile eines Dachfirstes als auch Schornsteinteile vorm Herabstürzen gesichert werden", erklärte er. Drei Fahrzeuge sowie zehn Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen.

In Markkleeberg fielen Bäume gleich zweimal auf Häuser. So in der Otto-Rüdel-Straße, oder in der Lößniger Straße, wo eine stattliche Fichte auf ein Einfamilienhaus stürzte. Wehrsprecher Michael Röder berichtete von der Fontanestraße, Bornaischen Straße und Leinestraße, wo umgestürzte Bäume oder große herunter gefallene Äste durch die Feuerwehr beseitigt wurden. In der Wilhelm-Raabe-Straße sei ein Stromverteilerkasten von einem Baum zerstört worden, am Ring ein großer Ast auf die Oberleitung der Straßenbahn gefallen. "Hier musste der Fahrstrom abgeschaltet werden, um das Hindernis beseitigen zu können", so Röder. Verletzt worden sei niemand. Mehr als zehn Einsatzstellen seien angefahren worden, nach 20 Uhr habe sich das Geschehen jedoch beruhigt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.04.2015
Jörg ter Vehn

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