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Open Air nonstop und auf zwei Bühnen

20-Jahr-Feier in Seebenisch Open Air nonstop und auf zwei Bühnen

Zum 20. Jahrestag des Open Airs rockte ganz Seebenisch. An zwei Bühnen lauschten Fans alten Helden aus der Festival-Historie. „Back to the roots!“ war das Motto.

Zehn Bands spielten beim Open Air in Seebenisch. Der Auftritt der Band „YourSort“ aus Leipzig gehörte dazu.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. Zum 20. Jahrestag des Open Airs rockte ganz Seebenisch. An zwei Bühnen lauschten Fans alten Helden aus der Festival-Historie, während knapp 15 Kilometer Luftlinie entfernt beim Highfield-Festival die Bässe wummerten. Zum Jubiläum hatten sich die Organisatoren vom Kultur- und Faschingsverein (KFV) etwas Besonderes ausgedacht und Bands eingeladen, die in der Geschichte des Festivals schon eine Rolle spielten.

„Back to the roots, heute schließt sich der Kreis“, meinte Stephan Schreiber. In seinem Garten hat bei einer Fete mit Nachbarn alles angefangen. Aus Spaß an der Musik und der Idee, ein Konzert auf die Beine zu stellen, wuchs die Open Air-Tradition heran. „Wir haben nicht nur bekannte Bands eingeladen, sondern auch jungen Musikern eine Chance gegeben. Es ist toll, zu sehen, wie die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben“, resümierte Schreiber. Zu den Newcomern, die sich zu gestandenen Rockern gemausert haben, gehören die Leipziger „auch!“, die das Publikum mit fetten Riffs rockten.

Andreas „Hörnchen“ Hornung eröffnete das Spektakel mit Gitarre und Mundharmonika. Mit „The Squires“, einer Leipziger Formation, die sich den Namen als Hommage an Neil Youngs erste Band gegeben hatte, begeisterte er schon beim allerersten Open Air. Die Band hat sich aufgelöst. Hornung, der aktuell mit „Fränkie“ Herrmann als Duo Blue Anubis Musik macht, ist seinem Faible für den kanadischen Singer-Songwriter aber treu geblieben.

„Zum 20. wollten wir unbedingt mit dabei sein“, betonten Conny und Mathias Kutzer aus Gärnitz. Nach Recherchen über die Bandauswahl wussten sie: „Die tun wir uns alle an.“ Weiter angereist war Hans-Peter Koppe, Olympiasieger im Achter, mit seiner Frau Dagmar und Freunden. „Wir haben uns in Leipzig die Bundesliga-Rennen der Sprint-Achter angesehen und verzichten wegen des Open Airs sogar auf den Endlauf“, schmunzelte der Hüne.

Zum Finale spielte die Berliner Coverband „Strange Brew“ Rock-Klassikern. Als sich weit nach Mitternacht die Fans zu Led Zeppelins „Stairway to heaven“ emotionsgeladen verabschiedeten, zog Andreas Müller vom KFV ein positives Fazit: „Das Open Air ist rundum gelungen, die Wiese war gut gefüllt und – die Mannschaft ist völlig breit.“

Von Gislinde Redepenning

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