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Markranstädt Ortswehr Markranstädt zieht positive Bilanz
Region Markranstädt Ortswehr Markranstädt zieht positive Bilanz
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17:44 30.12.2009
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Markranstädt machen den Büssing wieder flott. Das 1939 gebaute Fahrzeug wollen sie in den Originalzustand versetzten. Es gehört zu den wenigen Exemplaren dieser Ausführung und soll zum 145-jährigen Bestehen der Be Quelle: Armin Kühne
Markranstädt

innung bis zum Feuerwehrsport. Nur drei schwerere Verkehrsunfälle auf der Autobahn 38 vermerkt die Statistik. 43 Aktive, darunter zehn weibliche, rückten zu den Einsätzen aus. „Laut unserer Statistik gab es fast nur Mittelbrände“, sagt Ortswehrleiter Michael Polz. „Brände und technische Hilfsdienstleistungen halten sich die Waage, sind häufig auch nur schwer voneinander zu trennen“, meinte er. Viele der Einsätze seien durch Brandmeldeanlagen ausgelöst. Gab es 2008 nur drei Alarmierungen, so waren es 2009 bislang 13. Die Zahl der Anlagen in Markranstädt sei mit rund 18 konstant geblieben, so Polz. „Das wird am Alter der Melder liegen“, vermutet er. Positive Kehrseite der Entwicklung ist, dass die Feuerwehr einen Großteil der Kosten für Einsätze erwirtschaftet hat, da abhängig von Personal- und Einsatzaufwand die Aufwendungen berechnet werden. Nur zweimal rückten die Markranstädter in die Ortsteile aus: nach Lindennaundorf. Der größte Brand, bei dem die Kameraden im Einsatz waren, betraf Werben.„Mit der aktuellen Besetzung kann man die Aufgaben gut erledigen, wir freuen uns aber immer über Zuwachs“, meint Polz. Auch die Jugendwehr ist gut aufgestellt: zehn männliche und drei weibliche Kameraden engagieren sich dort zurzeit. „Wir sind froher Hoffnung, dass von denen, die in diesem Schuljahr in der Arbeitsgemeinschft mitgemacht haben, ein paar bei uns hängenbleiben“, äußerte Polz, der diese in der Grundschule Markranstädt für Dritt- und Viertklässler im Rahmen der Ganztagsschule anbietet. „Wir wollen von denen, wenn sie in die fünfte Klasse wechseln, gern welche für unsere Jugendfeuerwehr retten“, bekräftigte auch Sprecher Ruben Enskat. Bislang konnten die Schüler die Grundlagen lernen und erfahren, was ein Brand ist und wie man ihn mit einfachsten Mitteln begrenzen kann.Trotzdem bleibt die Nachwuchsgewinnung ein aktuelles Thema für die Kameraden. „Viele füttern wir in der Jugendwehr jahrelang durch und dann kommen sie in die aktive Wehr und sind durch den Berufeinstieg schnell wieder weg“, bedauert Enskat eine häufige Entwicklung. In der Konkurrenz zu anderen Vereinsangeboten hat es die Feuerwehr zunächst schwerer. „Dadurch, dass der Gesetzgeber vorschreibt, dass man erst mit zehn Jahren bei uns eintreten kann, haben wir dann schon viele zum Beispiel an den Fußball verloren“, erläutert Enskat. Mit der Berufstätigkeit wird es nicht leichter. „Der Einsatz wird häufig dadurch erschwert, dass der Arbeitgeber, wenn er am Ort sitzt, den Kameraden nicht gern gehen lässt“, findet er.Auch ansonsten waren die Kameraden 2009 aktiv: ob Feuerwehrsport, Reisen mit dem Museum oder Werkstattarbeiten, wie sie für die Instandsetzung des Büssings mit Baujahr 1939 laufen. „Ich bin weiterhin der Meinung, dass die Feuerwehr auf einem positiven Weg ist“, so Polz: „Wir versuchen das Optimalste für Stadt und Feuerwehr zu erreichen.“Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Markranstädt machen den Büssing wieder flott. Das 1939 gebaute Fahrzeug wollen sie in den Originalzustand versetzten. Es gehört zu den wenigen Exemplaren dieser Ausführung und soll zum 145-jährigen Bestehen der Berufsfeuerwehr Leipzig auch anderen Fans gezeigt werden.

Kendra Reinhardt

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