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Markranstädt Peter-Escher-Lauf muss anders heißen
Region Markranstädt Peter-Escher-Lauf muss anders heißen
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14:09 19.05.2015

Vor ein paar Tagen traf sich der Schulförderverein des Markranstädter Gymnasiums, wo auch über den Lauf im nächsten Jahr gesprochen wurde. "Wir wollen uns als Förderverein dafür einsetzen, dass der Lauf fortgeführt wird", so der Vorsitzende Matthias Lindner. In den zehn Jahren seines Bestehens seien bei dem Lauf immerhin rund 130 000 Euro Spendengelder von den Schülern erlaufen worden. Der Verein habe angeboten, das Gymnasium als Veranstalter etwa bei der Organisation des Laufes zu unterstützen, so Lindner. "Wir würden es natürlich toll finden, wenn der Name fortgeführt wird", meinte der Verein.

Damit wird es wohl nichts. Davon wusste gestern Anne Flack zu berichten. Sie spinnt mit dem Namensgeber einen engen Faden, er wird auch am Wochenende zu ihrem runden Geburtstag in Markranstädt erwartet. "Wir werden es Spendenlauf nennen müssen", so Flack. Den früheren Namen werde es nicht mehr geben, das sei nach zehn erfolgreichen Läufen mit Peter Escher abgesprochen. Bekanntlich hat der Fernsehmoderator auch seine Stiftung abgegeben.

Flack, die gesundheitlich angeschlagen ist, erklärte, für die Vorbereitung trotzdem zur Verfügung zu stehen. "Aber im Hintergrund", meinte sie. Bereits in diesem Jahr hatte eine Klasse des Gymnasiums einen Großteil der Organisation übernommen. Und sie wolle natürlich informiert werden, ob sich an der Philosophie des Laufes etwas ändere, wünschte sich Flack.

In diesem Jahr sei beim Lauf zugunsten des Ronald McDonald-Hauses für die Eltern krebskranker Kinder und eine Ärzteorganisation in Nepal gelaufen worden, so Gymnasiums-Leiterin Beate Scharf. Für den Lauf werde erst Anfang nächsten Jahres in einer großen AG zusammen beraten, wie es weitergeht.

Oberschul-Leiterin Gabriele Reißmann möchte mit ihren Klassen gerne wieder mitmachen. "Am besten wir laufen für etwas, was mit der Erlebniswelt der Kinder zu tun hat, also hier verortet werden kann", regte sie an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.12.2014
Jörg ter Vehn

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