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Platz für Dutzende Häuser: Ranstädter Mark soll weiter bebaut werden

Große Nachfrage Platz für Dutzende Häuser: Ranstädter Mark soll weiter bebaut werden

In der Ranstädter Mark sollen Dutzende Einfamilienhäuser neu gebaut werden dürfen. In einer Grundsatzentscheidung haben die Stadträte von Markranstädt vorige Woche zugestimmt, die dort früher begonnene Wohnbebauung nun fortführen zu lassen.

Jede Menge Platz: In der Ranstädter Mark sollen die früheren, durch eine Insolvenz unterbrochenen Wohnbaupläne fortgeführt werden.

Quelle: Kempner

Markranstädt. In der Ranstädter Mark sollen Dutzende Einfamilienhäuser neu gebaut werden dürfen. In einer Grundsatzentscheidung haben die Stadträte von Markranstädt vorige Woche zugestimmt, die dort früher begonnene Wohnbebauung nun fortführen zu lassen.

Möglich geworden ist dies durch den Erwerb der lange brach liegenden Flächen im Gewerbegebiet Ranstädter Mark (die LVZ berichtete). Wegen der Insolvenz des früheren Vorhabenträgers seien die parzellierten Flächen bislang nur im Nobelring und in der Faradaystraße rudimentär entwickelt, so die Stadt. In „überschaubarer Zeit“ könne dort aber die Wohnbebauung fortgeführt werden, sofern die Grundzüge der Planung nicht geändert würden. Denn durch den dort nach wie vor gültigen Bebauungsplan bestehe grundsätzlich Baurecht.

Im Rathaus werde eine hohe Nachfrage nach Bauland festgestellt - Markranstädt profitiere da vom stetigen Wachstum der Stadt Leipzig. Diese hohe Nachfrage könne derzeit nicht bedient werden, die derzeit laufenden Wohnungsbauprojekte in der Stadt würden die angespannte Lage nur geringfügig entlasten.

Überein kamen die Stadträte, die Flächen für die schätzungsweise gut drei Dutzend Einfamilienhäuser sowie für die Mehrgeschosser durch die stadteigene Markranstädter Bau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft (MBWV) entwickeln, erschließen und vermarkten zu lassen. Denn für die Erschließung der Grundstücke müssten noch etwa 1,5 Millionen Euro aufgewendet werden, die aktuell wegen wichtigerer anderer Aufgaben in der Stadtkasse fehlten. Die MBWV sehe sich grundsätzlich in der Lage, das anspruchsvolle Vorhaben zu stemmen, erklärte die Stadt. Grundlage sei allerdings, dass ihr zuvor die Grundstücke veräußert werden. Über eine Mehrerlösklausel solle die Stadt dann an den Verlaufserlösen der MBWV beteiligt werden.

Die Stadträte begrüßten die Pläne. Hans-Jürgen Berg (Linke) erklärte, er erhoffe sich dann am Standort der Mehrgeschosser auch wieder sozialen Wohnungsbau durch die Stadt. Er bat auch darum, gleich eine ausreichende Gemeinbedarfsfläche in den Plänen vorzuhalten für den Bau einer Kita in der Ranstädter Mark. Denn bei dem zu erwartenden Zuzug werde diese angesichts der Größe des Gebiets dann sicherlich benötigt, so Berg.

Einstimmig votierten die Räte für den Grundsatzbeschluss zur Fortführung der Bebauung. Mit der MBWV soll nun die Machbarkeit des Vorhabens umfänglich geprüft und ein Entwicklungskonzept erstellt werden. Dieses soll dann erneut dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden, bevor der Verkauf losgehen kann.

Der Kauf der Flächen in der Ranstädter Mark vom Insolvenzverwalter hatte es bereits ermöglicht, dort die Pläne für ein Protonentherapiebehandlungszentrum samt Bettenhaus (die LVZ berichtete) vorantreiben zu lassen.

Das jetzige Wohnbaugebiet schließt nördlich an die Einfamilienhaus-Bebauung in der Faradaystraße und den Nobelring an. Die Bebauung mit Mehrgeschossern für Mietwohnungen könnte laut den Plänen eine Option sein in einer großen Brache zwischen Lilienthalstraße und Newtonstraße.

Von Jörg ter Vehn

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