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Polizei gibt Frankenheimern Tipps zum Einbruchschutz

Polizei gibt Frankenheimern Tipps zum Einbruchschutz

Im Vereinshaus an der Mühle im Markranstädter Ortsteil Lindennaundorf war am Donnerstagabend kein Platz mehr zu bekommen. Mehr als 150 Besucher drängelten sich selbst vor den Fenstern und in den Türen, um den Vortrag von Kriminalhauptkommissar Matthias Bradtke zum Thema Prävention vor Wohnungseinbrüchen zu verfolgen.

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Matthias Bradtke (links) und Hans-Jürgen Kaun geben Tipps zum Einbruchschutz. Das A und O sei die mechanische Sicherung von Fenstern und Türen.

Quelle: André Kempner

Markranstädt. "In den vergangenen Wochen und Monaten gab es hier im Ort einige Vorkommnisse", begründete Jens Schwertfeger, Vorsitzender vom Heimatverein und CDU-Stadtrat, den großen Andrang.

"Ich hoffe sehr, dass Sie alle ihre Türen abgeschlossen und die Weihnachtsbeleuchtung angelassen haben", begann Bradtke seinen Vortrag. Denn ein erfolgreicher Schutz vor Einbrechern basiere vor allem auf zwei Faktoren: auf einer guten technischen Sicherheitsausstattung des Hauses und darauf, möglichen Tätern das Gefühl zu vermitteln, dass jemand zu Hause ist. "Gerade hier im ländlichen Raum ist es auch unerlässlich, dass die Nachbarn aufmerksam sind. Wir wollen Sie sensibilisieren, gegenseitig aufeinander zu achten", machte Bradtke deutlich.

Alle Besucher am Donnerstag kamen aus Frankenheim/Lindennaundorf. "Bei unseren Nachbarn wurde schon einmal eingebrochen, ein zweites Mal konnte mein Mann das verhindern", erklärte eine Besucherin. Bis die Polizei bei einem Notruf vor Ort sei, könne einige Zeit vergehen, kritisierte sie. "Früher hatten wir hier sieben Leute, heute gibt es nur noch zwei Bürgerpolizisten. Von daher dauert es leider viel länger, bis wir hier sind", bedauerte Bürgerpolizist Hans-Jürgen Kaun die Entwicklung. Deshalb sei es umso wichtiger, Eigenheime nachzurüsten. Wie Bradtke betonte, reiche es schon aus, sichtbare Sicherheitstechnik zu montieren oder zertifizierte Einbruchmeldeanlagen zu installieren. Zudem sei ein gewisser Schutz vor Einbrechern durch Bewegungsmelder gewährleistet.

Seit neun Jahren bereits informiert Bradtke kostenlos zu dem Thema und besucht Eigenheimbesitzer vor Ort, um Tipps zu geben. 80 Prozent aller Einbrüche, erklärte er, würden über Haustüren und Fenster erfolgen. Entsprechend wichtig sei es, beides mit Sicherheitstechnik auszurüsten. "Eine Liste mit Fachfirmen händigen wir gerne aus." Ein hilfreiche Methode, um Täter gar nicht erst anzulocken, sei eine gute Einsehbarkeit der Grundstücke und Häuser. "Denn dort, wo meterhohe Hecken und Zäune die Sicht versperren, haben Diebe leichtes Spiel." Auch für jedermann zugängliche Leitern hätten im Garten nichts zu suchen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.12.2014
Julia Tonne

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